divide et impera - Erfolgsmodell corona

Prof. Dr. Gerald Wolf

Als Schutz gedacht, hatte die Corona-Politik die ganze Welt erobert. In der Größenordnung von Staatsbudgets sind Gelder geflossen und verflossen. Ein riesiges Fiasko nun. Menschen sind mit und ohne Impfung an Corona erkrankt und gestorben, oder gar durch die Impfung, psychische Destabilisierung bei Groß und Klein, Haushaltlöcher überall. Und nirgendwo sind Köpfe gerollt. Dank „divide et impera“.

Aus dem antiken Rom soll das Diktum stammen, adressiert an Machthaber und solche, die es bleiben oder werden wollen. Doch soll der Tipp „teile und herrsche!“ nicht wirklich aus der Antike stammen, als dessen Urheber wird der italienische Politiker und Philosoph Niccolò Machiavelli (1469–1527) vermutet. Gleichviel, Untertanen oder Gegner in Gruppen aufzuspalten, die sich gegenseitig weder mögen noch verstehen, ist eine Taktik, die das klassische Rom die halbe Welt beherrschen ließ. China bekam auf diese Weise das Reich der Mitte in den Griff, und bis zum heutigen Tag gibt es kein geeigneteres Herrschaftsinstrument als das Divide-et-impera-Prinzip. In den Regierungen findet es Anwendung, in den politischen Parteien und Redaktionsstuben, in der Leitung von Groß- und Kleinunternehmen bis hin zum Management von Schrebergärten. Ja selbst in der Verwandtschaft und innerhalb der Familie.

 

Was man mit unserem Volk, dem deutschen, durch die Teilung in Ost und West dank eines riesigen Aufwandes gerade noch so geschafft hatte, ist heutzutage einem lächerlich kleinen Etwas gelungen – einem kaum mehr als einem zehntausendstel Millimeter großen Virus. Weniger ihm selbst, diesem Corona-Virus SARS-CoV-1, ist die Teilung zuzuschreiben, weit eher der Angst vor ihm. Das Corona-Spaltmesser geht bis zum heutigen Tag durch das gesamte Volk hindurch. Fehlende Kenntnis auf der einen Seite und Kenntnisse unterschiedlichen Grades auf der anderen dominieren seitdem, gepaart mit Angst, Schrecken und Hass. Kein Bereich des gesellschaftlichen Lebens ist verschont geblieben.  Mittels Corona-Angst nach dem Grundsatz „divide et impera“ ein ganzes Volk zu beherrschen, ja die halbe und die ganze Welt, verlangt keine besondere Qualifikation. Mangelhaft Qualifizierte können das genauso gut. Vorausgesetzt, sie verfügen über einen umfangreichen Machtapparat, und die Medien stehen auf ihrer Seite.

 

Die Spaltprodukte

Man unterscheidet Geimpfte von Ungeimpften, Gefährdete im Kindesalter von solchen im Jugendlichen- und Erwachsenenalter, und diese wieder von denen im Seniorenstatus. Zum einen sind da die ein- oder zweimal, die dreimal oder noch öfter Geimpften, zum andern die Ungeimpften. Wir haben ungeimpft Genesene von geimpft Genesenen zu unterscheiden. Es gibt Bürger, die ihre Schutzmasken höchst gewissenhaft getragen haben bzw. noch immer tragen, andere eher lässig und manche gar nicht. Aufpasser haben sich entwickelt, wie man sie bisher nur per Film aus noch schlimmeren Zeiten kannte. Da gibt es Ungeimpfte, die ohne Spritze bleiben wollen und dafür demonstrieren gehen, und Ungeimpfte, die dasselbe möchten, aber lieber hinter der Gardine zugucken, wie andere demonstrieren und von der Polizei drangsaliert werden. Manche Menschen ärgern sich über sich selbst, weil nutzlos geimpft und dadurch gefährdet oder krank, und andere über die Ungeimpften. Rächen wollen sie sich an den Ungeimpften durch Isolierung oder, viel lieber noch, durch direkten oder indirekten Impfzwang. Wir unterscheiden Coronakranke, die vordem einmal oder mehrfach geimpft wurden, von ungeimpft Erkrankten. Da gibt es symptomfrei Infizierte und an Corona schwer Erkrankte, Menschen mit Impfschäden, gern „Long-Covid“-Fälle genannt, und solche ohne.

Viele in der Bevölkerung glauben das, was ihnen über Corona seitens der staatlichen Apologetik erzählt wird. Andere glauben das nicht und wollen sich lieber ein eigenes Bild verschaffen. Die meisten schweigen über das Ergebnis. Andere sind darauf erpicht, ihre Erkenntnisse weiterzugeben und lassen sich dafür von seitens der Machteliten auf politische Korrektheit gestimmten „Faktenprüfern“ diskreditieren − als „Leugner“, „Verschwurbler“, „Querdenker“ oder „Verschwörungstheoretiker“. Unter den „Leugnern“ gibt es auch Wissenschaftler und Ärzte. Die meisten von ihnen sagen aber lieber nichts oder wackeln vorsichtig mit ihren Köpfen. Denn da ist zum einen der Job, zum anderen das berufliche Ethos. Auch unter den regierungsnahen Politikern wackeln einige mit ihren gut bezahlten Köpfen. Manche von ihnen waren schon immer Bedenkenträger und stimmten für eine weichere Gangart, andere forderten eine harte, bis hin zur allgemeinen Impfpflicht und zur Bestrafung der Ungeimpften. Die Strammen warnen vor einer neuen Infektionswelle und halten an den „Schutz“maßnahmen fest, die anderen haben die Warnerei satt.

 

Ein Imaginationsversuch

Man stelle sich vor, die Wissenschaft wäre unabhängig, grundsätzlich, und der Zweifel sei ihr höchstes Gebot! Die Einflussnahme von außen her wäre strafbar, gleich ob durch die Politik, die Wirtschaft, durch Einzelpersonen oder deren Gruppierungen. Wissenschaftler, die sich dennoch für derartige Versuche öffneten, würden durch wissenschaftseigene Kontrollgremien öffentlich gebrandmarkt und expelliert. − Was wäre dann, so die Frage, aus der Coronapolitik geworden?

Als mit Beginn des Jahres 2020 die Corona-Erkrankung pandemisch zu werden drohte, war auch für die Wissenschaft allgemeines Rätselraten angesagt. Der Versuch mit genbasierten Impfstoffen erschien sinnvoll, und schnell nahm er Fahrt auf. Allerdings, wie sich erst später herausstellte, ohne ausreichende Testung. Über die gesamte Welt verteilt, erfolgte sehr bald die Masseninokulation mit den − experimentellen − Gentherapeutika. Früh schon traten Anzeichen von Impfschäden zutage. Die Wissenschaftler hätte das alarmieren sollen, indes gab es nur vereinzelt warnende Stimmen. Von der Politik, zumal der unseres Landes, wurden die Warner ignoriert, zunehmend auch mit Diffamierungen belegt. Die staatsnahen Politiker und die sich ihnen bereitwillig andienenden Medien rührten für die genbasierten Impfstoffe immer stärker die Werbetrommel, und die meisten der Wissenschaftler und Ärzte rührten kräftig mit. Ausgesprochen lohnend war das, wenn auch nicht, wie sich bald herausstellte, für die Geimpften, sondern für die Geldbörsen der Mitmacher. Impfzentren wurden errichtet, und (vermutbar) impfbedingte Erkrankungen oder Todesfälle bis zum heutigen Tag als „im Zusammenhang mit Corona“ stehend ausgewiesen. Genauere Untersuchungen zur Verursachung, allzumal Obduktionen, blieben erschwert oder, schlimmer noch, wurden abgewiesen. Andernfalls drohten ja die Coronaleugner die Oberhand zu gewinnen. Wer auch immer versucht, auf eigene Faust mehr über Corona zu erfahren, versteht mangels Basiswissen oft nicht, was er da herausgefunden hat und gibt irgendwann auf. Wunderbar für die Verantwortlichen, unangefochten bleiben sie auf ihren Stühlen sitzen. Dank „divide et impera“.

 

Lieber schlecht als recht

Undurchsichtige Geldflüsse bei der Impfstoffbeschaffung und -verteilung und der von Schutzmasken fruchten dann auch weiterhin, und die Hauptverantwortlichen für die kritikwürdigsten Entscheidungen bleiben unangefochten: der Bundes„gesundheits“minister, die Chefs des Robert-Koch- und des Paul-Ehrlich-Institutes und der Ständigen Impfkommission. „Schutz“impfungen wurden und werden noch immer von ihnen gepriesen, die, wie sich längst schon herausgestellt hat, keine sind. Dazu „Schutz“masken, die unsere Kinder vor der Sozialisierung bewahrten, aber kaum jemals vor der Krankheit. So manche von ihnen erkranken, oder sterben gar, „dank“ ihrer von den staatlichen Corona-Maßnahmen geschädigten Immunsys-teme. Und das, ohne dass die Behörden der gesetzlichen Ermittlungspflicht nachkommen müssen. Auch nicht mit Hinblick auf den Impfzwang. Zu passe kommt die Unsicherheit der Geimpften, ob es denn richtig war, ihren Körper und den ihrer Angehörigen einem Großexperiment zur Verfügung zu stellen. Denn nun ist von bedrückenden Zahlen zur Übersterblichkeit der Geimpften zu hören, von Menschen, die „plötzlich und unerwartet“ gestorben sind. Selbst schuld oder nicht, fortan meint man, etwas Unheimliches im Körper zu haben, dass man nie wieder loskriegt.

Die Bevölkerung bleibt in all diesen Fällen gespalten. Ebenso wenn es sich um die Notwendigkeit von Lockdowns in der Wirtschaft handelte oder im öffentlichen Leben oder in den Schulen. Sollen die dadurch verursachten Bildungs- und die Entwicklungsdefizite unserer Kinder einfach so hingenommen werden, oder nicht? Oder die Trennung schwer kranker oder gar sterbender Menschen von ihren Angehörigen. Als erpresserisch empfunden wurde die Impfung, wer als Patient anders nicht zur Behandlung in den Krankenhäusern zugelassen wurde. Eine Fuchtel war das, gerechtfertigt oder nicht?

Keiner weiß all diese Fragen mit Sicherheit zu beantworten, aber eines will niemand von denen, die uns zu sagen haben, wo es langgeht: Dass die Wirrköpfe, die Corona-Leugner, die Verschwurbler, Querdenker und Verschwörungstheoretiker die Oberhand gewinnen. Ganz gleich, was diese Leute meinen − Wissenschaft hin, Wissenschaft her −, es ist falsch! Selbst wenn es stimmt.

Seite 8-9, Kompakt Zeitung Nr. 224