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Weibliche Genies in der Wissenschaft
Beispiele von gestern bis heute

Prof. Reinhard Szibor

Wenn es darum geht, die Namen der größten Genies der Menschheit zu nennen, fallen den meisten zuerst Männer ein: Newton, Kopernikus, Einstein, Planck, Darwin, Leibniz, Edison usw. Frauenleistungen werden bis heute unterbewertet. Aber es gibt viele geniale Frauen.

Hildegard von Bingen (1098-1179) war in erster Linie eine Mystikerin. In ihrem Hauptwerk Liber scivias beschreibt sie ihre religiösen Visionen. Aber dennoch war sie eine Universalgelehrte. Sie befasste sich mit der Medizin, der Botanik, der Ethik, der Kosmologie und der Musik. Das Werk „Causae et curae“ (Ursprung und Behandlung) ist sowohl ein Buch des Glaubens als auch der Naturkunde nach damaligem Wissen. Es handelt von der Schöpfung der Welt, der Ordnung des Kosmos, dem gesunden und dem kranken Körper des Menschen sowie seiner Entstehung. Es erklärt die wichtigsten Krankheiten, Ernährung, Gemütsbewegungen, Verdauung und Stoffwechselstörungen. Alles aus damaliger Sicht. Heilmittel werden genannt und es gibt Weisungen für eine gesunde Lebensführung. Für ein Werk des Mittelalters, noch dazu von einer Nonne geschrieben, ist eine ausführliche Abhandlung über das Geschlechtsleben erstaunlich. Hildegard brachte die medizinische Tradition des Mittelalters mit dem Wissen zu Heilkräutern zusammen und schuf so eine neue Volksmedizin. Ihre Heilmethoden erfuhr sie nach eigenen Angaben durch göttliche Visionen. Heute sind ihre Lehren in der Alternativmedizin wieder en vogue. Jedoch ist es absurd, angesichts des Wissensgewinns auf den Stand von vor tausend Jahren zurückzugehen. Aber immerhin hat Hildegard von Bingen mit ihrer Heilkräuterkenntnis Valides beigesteuert. Darüber hinaus hat sie die Kulturgeschichte auch durch ihre musikalischen Werke und Bilder bereichert.


Maria Sibylla Merian (1647-1717) war vielleicht die erste Frau, für die die Bezeichnung „Biologin“ zutrifft. Aber sie war auch eine geniale Malerin. Maria Sibylla wurde in der 2. Ehe ihres berühmten Vaters Matthäus Merian d. Ä. geboren. Der war ein wohlhabender Verleger und der berühmte Kupferstecher, der die bekannten Ansichten von Städten schuf, darunter auch die Stiche von Magdeburg im Frieden und beim Angriff der Tilly-Truppen 1631. Die Begabung von Maria Sibylla wurde früh erkannt und so bekam sie durch den zweiten Mann ihrer Mutter, dem Maler Jacob Marrel eine Ausbildung zur Blumenmalerin. Aber ebenso bedeutsam war, dass ein Gast der Familie Seidenraupen geschenkt hatte. Schon als 13-Jährige beobachtete das Kind, wie diese sich zu Faltern entwickelten. Fortan streifte sie durch die Natur, sammelte Raupen, fütterte sie und war neugierig, was wohl aus den Puppen für Schmetterlinge schlüpfen würden. Das war der Start eines großen Lebens im Dienste der Wissenschaft. Als Darwin und Humboldt später zu fernen Kontinenten segelten, waren sie jung und ausgestattet mit üppigen Forschungsgeldern. Vor allem waren sie Männer. Maria Sibylla Merian war bereits 52 Jahre alt, als sie ohne Unterstützung eines Mäzens gemeinsam mit ihrer Tochter nach Südamerika aufbrach. Was heute als Großtat gilt, war zu ihrer Zeit ein Skandal, aber das ignorierte sie. Sie zeichnete Pflanzen, Insekten, Amphibien und Reptilien. Ihre Zeichnungen und Beschreibungen sind große Meisterwerke und ihre Klassifizierung der Falter wird auch heute noch verwendet. Ihre bedeutendste Arbeit hieß „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“. Sie gilt als ein Meilenstein der naturhistorischen Bücher des 18. Jahrhunderts und zugleich als ein großartiges Kunstwerk.


Biologie ist eine Domäne starker Frauen

 

Geniale Frauen in der Biologie findet man v. a. in späteren Epochen. So gab es das Dreigestirn der Genetikerinnen Emmy Stein, (1879-1954), Paula Hertwig (1889–1983) und Elisabeth Schiemann (1881-1972). Sie waren Persönlichkeiten der „ersten Stunde“ der Genetik. Emmy Stein wies mit ihrer Arbeit über die Wirkung von Radiumstrahlen auf Löwenmäulchen 1921 als erste darauf hin, dass ionisierende Strahlen Mutationen auslösen. Erst 6 Jahre später entdeckte Hermann Muller eben diese Wirkung an der Essigtaufliege. Er bekam dafür zu Recht den Nobelpreis, aber noch gerechter wäre es gewesen, wenn der Preis zwischen ihm und Emmy Stein geteilt worden wäre. Auch Paula Hertwig ist neben Emmy Stein eine der Begründerinnen der Strahlengenetik. Mit der Beschreibung eines nach ihr und ihrem Kollegen benannten Syndroms wies sie darauf hin, dass Strahlen auch beim Menschen zu Fehlbildung führen können. Emmy Stein und Paula Hertwig sind somit die „Mütter des Strahlenschutzes“. Außerdem legten sie den Grundstein für eine Pflanzenzüchtung, in der künstlich Mutationen erzeugt werden, um Pflanzen so zu verändern, dass man zu besseren Sorten kommt. Große Fortschritte auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung verdanken wir auch Elisabeth Schiemann. Grundlegend war ihr Werk „Weizen, Roggen, Gerste:  Systematik, Geschichte und Verwendung“.


Danken müssen wir diesen Wissenschaftlerinnen dafür, dass sie sich während des 3. Reiches der Nazi-Ideologie verweigert und es abgelehnt haben, Rassenkunde zu unterrichten. Elisabeth Schiemann hat sich sogar sehr offen gegen den Rassenwahn ausgesprochen und sich damit in Lebensgefahr gebracht. Nach dem Zusammenbruch des Naziregimes sind alle drei Genetikerinnen zu Ehren gelangt. Paula Hertwig wurde an der Martin-Luther-Universität Halle weltweit die erste Dekanin einer medizinischen Fakultät. 


Es ist übrigens bemerkenswert, dass Frauen gerade zum Fach Genetik überdurchschnittlich viel beigetragen haben. In neuerer Zeit sind hier u. a. die Nobelpreisträgerin Barbara McClintock (1902–1992) und Mary Lyon (1925–2014) zu nennen. Gerade eben haben Jennifer Doudna(*1964) und Emmanuelle Charpentier (*1968) gemeinsam herausgefunden, wie sich ein in Bakterien vorkommendes Enzym so programmieren lässt, dass man damit DNA an jeder gewünschten Stelle verändern kann. Mit dem Einsatz dieser Methode, die man Genomeditierung nennt, lassen sich Genome der Zellen aller Organismen sehr gezielt und kontrolliert verändern. Diese Verfahren sind in der Medizin, sowie in der Züchtung von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen von unschätzbarem Wert und in der Lage, wesentlich zur Lösung der großen Menschheitsprobleme beizutragen.


Mathe und Physik sind nichts für Mädchen?

 

Das könnte man denken, wenn man sich das Geschlechterverhältnis der Studierenden innerhalb dieser Fachrichtungen anschaut. Die Mädchen sind in der Minderheit. Aber es gilt: Klasse vor Masse! Sofja Wassiljewna Kowalewskaja (1850–1891) leistete nicht nur in der Mathematik Bedeutendes, sondern sie war auch politisch aktiv und kämpfte für das Recht aller Frauen auf Ausbildung. Ihr Weg zu wissenschaftlichen Ehren war keinesfalls einfach. Zwar konnte sie die Gremien, mit denen sie zu tun hatte, von ihrer Genialität überzeugen, aber überall standen frauendiskriminierende Vorurteile, die in Vorschriften gegossen waren, ihrem Aufstieg entgegen. So zog sie wie ein Wandergeselle von Universität zu Universität: Wien, Heidelberg, Berlin, Paris, Göttingen und schließlich Stockholm. Sie war die zweite Frau, der von der Universität Göttingen ein akademischer Grad verliehen wurde, und 1884 weltweit die erste Professorin für Mathematik in Stockholm. In Schweden angekommen, wurde darüber in allen Zeitungen berichtet, denn es war ungewöhnlich, dass eine Frau eine Dozentur erhielt. Der berühmte Schriftsteller August Strindberg schrieb, dass „eine Frau als Mathematikprofessor eine schädliche und unangenehme Erscheinung sei, ja, dass man sie sogar ein Scheusal nennen könnte…“ Die Unsitte, dass man Menschen, die keine Ahnung haben, eine hohe Kompetenz für gesellschaftliche Fragen zubilligt, gab es auch schon damals. Heute zeigt sich das gleiche Muster in Fernsehtalkshows und -kommentaren. Man muss sich wundern, wer da alles seine unmaßgebliche Meinung äußern darf, nur weil er bzw. sie in der Lage ist, Romane zu schreiben, zu schauspielern oder sportliche Erfolge einzufahren. Zurück zu Sofja Wassiljewna Kowalewskaja: 1886 erhielt sie den damals angesehensten Preis der Fachrichtung, den „Prix Bordin“ der Académie des Sciences.


Die „Grandes Dames“ der Physik

 

Die beiden im folgenden genannten Physikerinnen kann man hier kaum angemessen würdigen. Aber wohl alle, die diesen Beitrag nicht überblättert und bis hierher gelesen haben, wissen ohnehin schon etwas über Marie Curie (1867-1934) und Lise Meitner (1878-1968). Marie Curie war eine der wenigen Persönlichkeiten, die 2-mal einen Nobelpreis erhielt, einen im Fach Physik und einen für Chemie. Ihre „Untersuchungen über die radioaktiven Substanzen“ und die Isolierung des Elements Radium und dessen Charakterisierung stießen kurz nach der Entdeckung der Radioaktivität durch Henri Becquerel (1852-1908) die Tür zur Welt der Kernphysik auf. Neben vielen anderen Großtaten hat sie den Bau von mobilen Röntgendiagnostikeinrichtungen organisiert und Frauen für deren Gebrauch ausgebildet. Sie hat in vieler Hinsicht Hervorragendes geleistet!


Lise Meitner war es trotz vieler Regeln und Gesetze, die Vorurteile gegenüber Frauen zementierten, gelungen, eine Anstellung als Assistentin von Otto Hahn (1879-1968) am Chemischen Institut der Berliner Universität zu erlangen. Das war nur möglich, weil der Leiter des Instituts ausnahmsweise seine Zustimmung dazu gab, allerdings nur unter der Auflage, dass sich Lise Meitner, weil sie ja eine Frau war, im Institut nicht zeigte und verborgen blieb. Trotzdem war das der Start einer 30-jährigen Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den beiden. Der experimentell tätige Chemiker Hahn und die theoretisch orientierte Physikerin Meitner ergänzten sich glänzend. 


Otto Hahn hatte gemeinsam mit Fritz Straßmann Uranatome mit Neutronen beschossen und festgestellt, dass es dadurch zu einer Atomkernspaltung kam. Dies war eine der bedeutendsten und folgenreichsten Ereignisse in der Geschichte der Wissenschaft! Otto Hahn hat dafür 1946 den Nobelpreis bekommen, aber wie er selbst kommuniziert hat, hätte ihn auch Lise Meitner verdient. Auch Fritz Straßmann bekannte: „Lise Meitner hat unsere Arbeitsgruppe auch im Exil intellektuell angeführt“. Sie hat wesentlich den Versuchsaufbau mitgeplant und auch im Nachhinein das Geschehene kernphysikalisch interpretiert und berechnet. Der ihr gebührende Ruhm stellte sich erst posthum ein. Insgesamt war Lise Meitner 48-mal für den Nobelpreis nominiert. Heute sehen viele Wissenschaftler Lise Meitner als die wichtigste Wissenschaftspersönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Trotzdem hält die Unterbewertung ihrer Leistung bis heute an, so auch in Magdeburg. Wir haben einen Wissenschaftshafen, in dem es viele Straßen gibt, die nach Wissenschaftlern jener Zeit benannt sind. Lise Meitner ist nicht dabei und dies, obwohl der Stadtrat ständig davon redet, in Bezug auf die Straßennahmen Geschlechterparität herstellen zu wollen! 


Zu Otto Hahns Ehre sei festgestellt: Er hat dafür gekämpft, dass auch Lise Meitner den Preis bekommt, allerdings erfolglos. Zur Vorgeschichte sei berichtet, dass Hahn für Meitner, die wegen ihrer jüdischen Abstammung hochgradig gefährdet war, eine heimliche Ausreise organisiert hat. Als sie im schwedischen Exil war, hat er die Verbindung zu ihr gehalten und nicht verheimlicht. Auch hat Hahn mehrfach gegen die Entlassung jüdischer Kollegen protestiert und gemeinsam mit seiner Frau versteckte Juden mit Lebensmitteln versorgt. Die Gefahr, die für sie selbst daraus erwuchs, haben beide nicht gescheut.


Verkannt und ausgebeutet, weil weiblich

 

Covid-19 war kürzlich ein beherrschendes Thema. Da erinnerte man sich plötzlich wieder an June Almeida (1930-2007). Sie wurde der Öffentlichkeit erst bekannt, als das Coronavirus im Fokus stand. Sie ist die Entdeckerin der Coronaviren. Als sie ihre elektronenmikroskopischen Aufnahmen in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlichen wollte, wurde das abgelehnt, denn ihre Bilder seien „nur schlechte Aufnahmen von Grippeviren“, so die Begründung. Dabei war sie eine großartige Wissenschaftlerin, die brillante Methoden der Darstellung von Viren im Elektronenmikroskop erarbeitet hat. Ihre Bilder waren exzellent, sie entsprachen nur nicht der Erwartung der Gutachter. Ihrer Anerkennung als große Wissenschaftlerin stand entgegen, dass sie ihrer Zeit voraus war und dem weiblichen Geschlecht angehörte.


Letzteres wurde auch Rosalind Franklin (1920-1958) zum Verhängnis. Sie hatte mit ihren Untersuchungen die entscheidenden Befunde zur Strukturaufklärung der DNA erarbeitet. Im Februar 1953 erkannte sie, dass die DNA aus zwei Ketten bestehen müsse und dass sie ein helixartiges Molekül sein muss, mit Phosphatgruppen an der Außenseite. Zwei Wochen später stellten James Watson und Francis Crick ihr gefeiertes DNA-Modell, die Doppelhelix, vor, wofür sie den Nobelpreis bekamen. 


Es ist nicht so, dass Watson und Crick keine genialen Wissenschaftler gewesen wären, aber dass sie ihr DNA-Modell entwickeln konnten, verdanken sie wesentlich der Tatsache, dass sie (übrigens auf unehrenhafte Weise!) Kenntnis von Franklins Ergebnissen erhalten hatten. Der Nobelpreis, den die beiden Herren erhalten haben, hätte zu gleichem Teil Rosalind Franklin zugestanden. Frauen wurden übrigens im Cavendish Laboratory in Cambridge derart benachteiligt, dass sie sich nicht einmal mit den Männern im gleichen Casino aufhalten durften.

 

Eine Nobelpreisträgerin aus Magdeburg

 

Naja, nicht ganz, aber fast. Das Geburtshaus von Christiane Nüsslein-Volhard (*1942) steht, ca. einen Kilometer von Magdeburg entfernt, in Heyrothsberge. Und sie wuchs auch nicht hier auf, sondern in der Nähe von Frankfurt a. M. Trotzdem vereinnahme ich sie hier für Magdeburg. Ihr wissenschaftliches Verdienst ist es, eine wesentliche Frage beantwortet zu haben: Wenn embryonale Zellen das Potenzial haben, dass aus ihnen alles werden kann, wie kommt es dann, dass sie sich an jeder ihrer Position sinnvoll entwickeln? Warum bilden die omnipotenten Zellen am Kopf Augen und nicht am Rücken, Beine am Rumpf und nicht am Kopf, einen Darm im Abdomen und nicht in den Beinen usw.? Nüsslein-Volhard und ihre Mitstreiter fanden Gene, die das regeln und auch Faktoren, die die Genexpression moderieren. Modellorganismen sind für sie die Essigtaufliege und der Zebrafisch. Aber die entdeckten Regeln gelten im Prinzip auch für den Menschen. 


Frau Prof. Nüsslein-Volhard bringe ich hier am Ende des Artikels auch wegen ihres Engagements für junge Wissenschaftlerinnen ins Spiel. Wir müssen erreichen, dass Frauen ihr schöpferisches Potenzial voll einbringen können. Die Nobelpreisträgerin unterstützt mit ihrer Christiane Nüsslein Volhard Stiftung Wissenschaftlerinnen finanziell in einer Weise, dass sie Arbeit und Familie erfolgreich miteinander vereinen können. Das hilft den Frauen, sich selbst zu verwirklichen, aber auch der Wissenschaft und somit der Gesellschaft, dass das Potenzial dieser kreativen Frauen uns allen zugutekommt. Positiv ist auch, dass dadurch zumindest partiell verhindert wird, dass sich hochbegabte Frauen ihrer Kariere wegen aus dem Reproduktionsprozess der Gesellschaft ausklinken. Wenn das geschieht, würde sich die Prognose des Genetikers Volkmar Weiss erfüllen, dass es wegen der zunehmenden Kinderlosigkeit dieser Gruppe zu einem Intelligenzschwund in der Bevölkerung kommt.

Seite 12-13, Kompakt Zeitung Nr. 228

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