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Komposition aus Flächen und Form

Von Birgit Ahlert

Christoph Ackermann liebt die Mischung von kreativen Farbschwüngen und klaren Strukturen. In künstlerischer Atmosphäre aufgewachsen, wählte er für sich zunächst die Graffiti-Kunst als Ausdrucksform. Große Fassadenarbeiten liebt er noch immer, hat sie u. a. in Auftragswerken und im Q.Hof, dem Buckauer Künstlerquartier, ausgelebt. Andere künstlerische Ausdrucksformen wie Fotografie und Kalligrafie kamen hinzu, verbunden mit dem Studienabschluss als Designer hat er seine eigene Formsprache entwickelt. Verbindend ist die Lust daran, alle Möglichkeiten zu mischen und etwas Neues daraus entstehen zu lassen. Christoph Ackermann ist freiberuflicher Künstler, Fotograf und Grafiker. Er liebt es, Kompositionen aus Flächen und Form zu entwickeln. Inspiration dafür kann er überall finden, sagt er. Manchmal ist es eine Wolke, manchmal ein Schatten, den ein Haus wirft. Dann macht er Fotos davon, die er später im Atelier auf die Leinwand bringt. Nicht kopierend, sondern auf eigene Weise. Eigenes zu entwickeln, was so noch nicht da war, ist seine Passion. Davon zeugen auch die Arbeiten, die er zur Kunst/Mitte mitbringt. Da-runter sind Bilder, die einen langen Schaffensprozess hinter sich haben. Malen, Blätter knüllen, mit Farbe besprühen, glattbügeln und wieder knittern. Dieses kreative scheinbare Chaos kombiniert er mit klaren Designformen.


Neben Ausstellungen in München, Dortmund oder Portugal war er bereits zweimal bei der Kunst/Mitte vertreten. „Die Messe ist eine wunderbare Gelegenheit, als Künstler die Stadt Magdeburg zu vertreten.“ Eine anschließende Pause ergab sich zum einen durch Corona, andererseits wurde er Vater, weshalb er weniger Zeit in Ausstellungen und Reisen investierte. Doch eine Schaffenspause war das nicht. „So viel wie in dieser Zeit habe ich wohl noch nie in meinem Leben gearbeitet“, sagt er lachend. Und so freut er sich, nun wieder bei der Kunst/Mitte dabei zu sein und seine neuen Arbeiten zu präsentieren.

Seite 26, Kompakt Zeitung Nr. 238