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Sonnenschein-Kunst

Von Hanna Diefert

Sucht man im Internet nach dem Namen „Arevik“, stößt man auf nur wenige Ergebnisse. Die Übersetzung des Namens aus dem Armenischen soll sinngemäß „Der Sonnenschein“ bedeuten.
Arevik Engels stammt ursprünglich aus Armenien, zog mit nur 16 Jahren jedoch nach Prag und studierte dort internationale Wirtschafts- und Politikwissenschaften, was sie mit einem Master abschloss. Seit 2020 wohnt sie nun, der Liebe wegen, in Dessau und arbeitet dort in der Ausländerbehörde.


Was sie von den meisten Künstlerkollegen unterscheidet, ist einfach: Engels hat keine künstlerische Ausbildung, sondern hat sich alles Künstlerische selbst beigebracht. Bereits als Kind hat sie Bilder gemalt und gern gezeichnet. In ihrer Zeit in Prag konnte sie dann einige ihrer Bilder in kleineren Ausstellungen vorführen.


Anders als viele Künstler betrachtet sie die Malerei nur als Hobby und übt sie deshalb auch nicht in beruflicher Hinsicht aus. Vor allem nutzt sie ihre Kunst, um andere Menschen glücklich zu machen. In dieser Hinsicht ist Arevik Engels wirklich ein „Sonnenschein“, wie es ihr Name schon sagt. In ihrer Kunst finden sich überwiegend positive Elemente und bunte Farben, die alles Triste in den Schatten stellen. Man hat das Gefühl, für einen kurzen Augenblick in einen Farbtopf positiver Energie zu fallen.


Ihre Inspiration nimmt Engels aus Dingen, die sie als schön empfindet und die die Positivität ausstrahlen, die sie auch in ihren Werken widerspiegeln möchte. Sie setzt auf die Gefühle von Glück und Freude, „Happiness“, wie sie es selbstbeschreibt. Das ist es, was ihre Betrachter spüren sollen, wenn sie vor den Werken der Künstlerin stehen.


Allerdings malt Engels auch für Freunde und Familie, die ihr dann Motive vorgeben können. Für ihre eigene Kunst sucht sie jedoch immer nach eigenen Thematiken, die sie in ihre Werke mit einfließen lassen, kann.


Kunst ist für sie „Selfexpression“, also die eigene Sicht ausdrücken und darstellen. „Ich frage mich immer: Wie sehe ich die Welt?“, erklärt sie.
Interessant zu wissen ist noch, dass Engels sich quasi in letzter Minute für die KUNST/MITTE beworben hat. „Drei Tage vor der Deadline.“, schmunzelt sie. Bei der Messe möchte sie vor allem versuchen, die Positivität ihrer Werke auch auf die Betrachter zu übertragen, denn Negativität überschattet oft unser Glück.


Das ist auch ein Grund, wieso sie sich für das Malen entschieden hat. Wenn sie die Pinsel in die Hand nimmt, wird alles Negative ausgeblendet. Beim Vermischen der Farben entsteht für sie eine Art Vielfalt und Freiheit, die uns allen helfen könnte, die Welt etwas positiver zu sehen.


Wer sich von Arevik Engels Sonnenschein anstecken lassen möchte, kann das bei der kommenden KUNST/MITTE-Messe tun.

Seite 28, Kompakt Zeitung Nr. 238

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