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Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken.

„Die Mühle der versteinerten Frauen“ ist ein farbenfroher kleiner italienische Grusler aus den frühen 60er Jahren. Hier ist es der hauptamtliche Winnetou Pierre Brice, der in die unheimlichen Ereignisse in einer geheimnisvollen Mühle verwickelt wird. Als verrückter Wissenschaftler ist „Dr. Mabuse“ Wolfgang Preiss zu sehen. Die exotisch schöne Scilla Gabel spielt eine Frau, die zu sterben scheint und auf einmal wieder lebt. Was haben die lebensechten Frauenstatuen in der Mühle damit zu tun? Die Veröffentlichung von Pidax lässt keine Wünsche offen.

Ähnlich verhält es sich mit „Die Uhr läuft ab“, wo man den vormaligen James Bond Sean Connery 1974 als schwedischen Sicherheitschef erleben kann, der eine Geiselnahme und eine Flugzeugentführung, die miteinander zusammenhängen, unblutig beenden möchte. Aber da gibt es noch einen Twist, den er erst lösen muss, um die passenden Maßnahmen zu ergreifen. Das ist eine gelungene kleine englische Produktion, die eine schöne kleine Geschichte zu erzählen hat mit Ian McShane, den man aus den John-Wick-Filmen kennt, in einer frühen Rolle als doppelbödiger Terrorist.

Zum Kino möchte ich da mal etwas in eigener Sache schreiben. Seit gut drei Jahren bin ich jetzt als Filmexperte im MDR zu sehen gewesen. Immer am Dienstag bei „MDR um 11“ durfte ich ein paar kurze Worte in die Kamera sprechen. Zum einen hat mir das eine Menge Spaß gemacht, zum anderen eine Menge Menschen erreicht. Aber da die gesamte Sendung jetzt eingestellt wird, trifft es auch meine kleine Filmkolumne im Fernsehen. Das ist schade, aber nicht existenziell. Ich möchte damit auch nur sagen, dass man mich da nur noch bis Ende August sehen kann. Aber wir planen schon was mit „Kompakt“. Ab September wird es dann einmal im Monat live um Film gehen. Da steht nicht aktuelles Kino im Mittelpunkt, sondern klassisches. Einfach mal überraschen lassen, was da passieren wird. Ich jedenfalls freue mich auf das neue Format.

Seite 22, Kompakt Zeitung Nr. 239

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