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Zwischen Schein und Sein

Foto: Sabina Schöfer

Die am Deutschen Theater Berlin entstandene Inszenierung „Weiße Nächte“ ist am Sonnabend, 25.November, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus Magdeburg zu erleben. Zwei bekannte Berliner Schauspieler, Kathleen Morgeneyer und Bernd Stempel, sind die Stars in Dostojewskis Liebesgeschichte, die zu den schönsten der Weltliteratur gehört.


Ein junger Mann flaniert voll innerer Unruhe durch die nächtlichen Straßen St. Petersburgs und begegnet einer schönen jungen Frau: Nastenka. Beide sind einsam, sie treffen sich wieder, vier helle nordische Nächte lang, um zu reden – er über sein selbstgewähltes Leben als sonderlingshafter Träumer, sie über eine unerfüllte Liebe. Die beiden kommen sich näher. Diese ungewöhnliche Begegnung, die aus einem Zufall entsteht, lässt ihre Sehnsüchte und Wünsche zu einer Existenz zwischen Schein und Sein werden.


Die Novelle „Weiße Nächte“ erschien 1848. Unter der Leitung von Regisseur und Bühnenbildner Johannes Schütz entstand eine Bühnenfassung von Dostojewskis „Erinnerungen eines Träumers“. 

Seite 24, Kompakt Zeitung Nr. 245, 22. November 2023