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75 neue Staatsangehörige in Magdeburg begrüßt

Die Landeshauptstadt Magdeburg hat am vergangenen Donnerstag im Alten Rathaus 75 Magdeburger ausländischer Herkunft als neue deutsche Staatsbürger begrüßt. Mit der Einbürgerungsfeier würdigt die Stadtverwaltung öffentlich deren Integrationsbemühungen.

 

„Sie alle haben inzwischen viele Jahre in Deutschland verbracht, haben die Voraussetzungen erfüllt, unsere Sprache erlernt, sich mit unserem demokratischen Land, unserer Kultur und unserer Gesellschaft vertraut gemacht und dabei so gut integriert, dass diese Gesellschaft und unsere Stadt Ihre neue Heimat geworden sind”, sagte die Leiterin der Magdeburger Ausländerbehörde Antje Schirmer während der feierlichen Einbürgerung. „Die Verleihung der Staatsbürgerschaft ist das höchste Gut, das ein Staat vergeben kann.”

 

Die 75 neuen Staatsbürger stammen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Kamerun, Nigeria, Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien, dem Irak und Iran sowie der Ukraine und der Russischen Föderation. Seit 1991 haben in Magdeburg mehr als 4.700 ausländische Mitbürger die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.Die Einbürgerung bringt für viele Vorteile. Die neuen deutschen Staatsbürger können frei einen Beruf wählen, erhalten das Wahlrecht, können selbst gewählt werden, erhalten Ausweisungs- und Auslieferungsschutz und bekommen im Ausland jederzeit konsularischen Schutz durch die deutschen Auslandsvertretungen. Außerdem kann ein Deutscher ohne Visum in viele andere Länder reisen.