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Gefragte Ausbildung: Sicherheit!

Von Tina Beddies-Heinz

: Bei Ausbildungs- und Berufsfindungsmessen haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die DIAS GmbH und ihre Kooperationspartner zu informieren.

Das in Magdeburg ansässige Deutsche Institut für Ausbildung und Sicherheit – kurz DIAS – ist eine seit Jahren gefragte Anlaufstelle für die Ausbildung von Fachkräften. Kein Wunder, denn die Sicherheitsbranche bietet facettenreiche Einsatzmöglichkeiten, angefangen vom Sicherheitsmitarbeiter in Verkehrsunternehmen, an Bahnhöfen und Flughäfen bis hin zum Sicherheitsdienstmitarbeiter im Einzelhandel, in der Immobilienwirtschaft, im Personenschutz oder im Event-Bereich, um nur einige zu nennen.


Besonders gefragt ist die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. „Wer sich für diesen Bereich interessiert, kann ab einem Alter von 18 Jahren diese Ausbildung bei uns beginnen“, erklärt DIAS-Regionalleiter Thomas Soltau. „Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, allerdings werden gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vorausgesetzt. Die Ausbildung ist ebenso geeignet für Teilnehmer des freien Arbeitsmarktes wie für Seiteneinsteiger, Quereinsteiger oder junge Menschen, die noch keinen Facharbeiterabschluss haben.“ Wer die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolviert, dem stehen alle Möglichkeiten offen, betont Thomas Soltau. „Jede und jeder kann sich mit diesem Abschluss weiterentwickeln und -bilden und beispielsweise in der nächsten Stufe den Meister für Schutz und Sicherheit machen und später einen Bachelor in diesem Bereich.“


Die zweijährige Ausbildung gliedert sich in theoretische sowie berufspraktische Abschnitte. Dazu gehören beispielsweise Themen wie Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste, die Arbeitsorganisation, Informations- und Kommunikationstechnik, Teamarbeit und Kooperation, Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie die Markt- und Kundenorientierung. Der modulare Einstieg ermöglicht den Teilnehmern, zwei Mal pro Monat mit der Ausbildung zu starten. Zudem bereichern unterschiedliche Qualifikationen und Weiterbildungen die Schulung und erhöhen die Chance auf eine Anstellung in einem Sicherheitsunternehmen – wie etwa die Module Ersthelfer, Waffensachkunde, Funksprechausbildung, Evakuierungshelfer, Deeskalation, Brandschutzhelfer oder Interventionskraft.


„Bestandteil der Ausbildung ist auch ein sechsmonatiges Praktikum“, sagt Thomas Soltau, der für das operative Geschäft in Magdeburg zuständig ist, und fügt an: „Wir haben zahlreiche Partner, mit denen wir kooperieren. Dort finden die Auszubildenden in jedem Fall einen Praktikumsplatz und können nach dem Ende ihrer Ausbildung auch in dem jeweiligen Unternehmen den Berufseinstieg schaffen.“ Der Regionalleiter des Deutschen Instituts für Ausbildung und Sicherheit ist stolz auf die 100-prozentige Vermittlungsquote. „Das liegt natürlich an der Vielzahl an Kooperationspartnern, aber auch daran, dass wir die entsprechenden Bereiche analysieren und unsere Schulungen an den Anforderungen des Arbeitsmarktes der Sicherheitswirtschaft ausrichten.“


Das Unternehmen, das von den Geschäftsführern Peter Lenz und Viktor Mertjan geleitet wird, ist neben Magdeburg auch in Leipzig, Hannover, Berlin, Halle/Saale, Stendal, Dessau-Roßlau, Bitterfeld, Torgau, Offenbach und Bremerhaven zu finden. Der Ausbau weiterer Standorte ist geplant, um die Nachfrage bundesweit abdecken zu können. 40 Mitarbeiter sind bei DIAS tätig. „Und sie sind auch ein Garant für unseren Erfolg“, ist sich Thomas Soltau sicher. „Alle unsere Ausbilder sind festangestellt, praxiserprobt und immer auf dem neusten Stand der Entwicklung in der Sicherheitsbranche. Neben ihrer Ausbildungseignungsprüfung der IHK haben sie zusätzlich ein Studium zum Diplom-Trainer beziehungsweise zum TÜV-geprüften Trainer in der Erwachsenenbildung absolviert.“


Neben der zweijährigen Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft und dem halbjährigen Lehrgang Sachkunde, der notwendig ist, um im Bereich der öffentlichen Sicherheit tätig zu sein, ermöglicht DIAS auch eine Ausbildung im Bereich Luftsicherheit. „In der Luftsicherheit verfällt die Gültigkeit der abgeschlossenen Ausbildung, wenn man für einen bestimmten Zeitraum nicht arbeitet“, schildert Regionalleiter Thomas Soltau. „Daher bilden wir nur auf Nachfrage aus – wenn also für die Absolventen ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.“ Zudem können externe Firmenausbildungen nachgefragt werden. „Wenn Partnerfirmen Bedarf haben, können sie ihre Mitarbeiter bei uns schulen lassen – vom Ersthelfer bis zum Brandschutzbeauftragten.

Seite 34, Kompakt Zeitung Nr. 249

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