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Mehr als 20.000 neue Schülerinnen und Schüler an berufsbildenden Schulen

Im Schuljahr 2023/24 haben in Sachsen-Anhalt 20.178 Schülerinnen und Schüler, darunter 9.183 (45,5 Prozent) junge Frauen, ihren Bildungsweg an einer berufsbildenden Schule begonnen, wie das Statistische Landesamt anlässlich des morgigen Girls‘ und Boys‘ Day mitteilt.

 

 

Die am stärksten frequentierte Schulform mit 9.843 Schülerinnen und Schülern ist nach wie vor die Teilzeitberufsschule. Fast die Hälfte (48,8 Prozent) der Neuanfängerinnen und Neuanfänger erhalten hier den theoretischen Teil ihrer dualen Ausbildung. Dabei ist der Männeranteil mit 67,7 Prozent deutlich höher. Im Schuljahr 2014/15 waren es insgesamt 9.990 Schülerinnen und Schüler, der Männeranteil betrug 62,2 Prozent.

 

Von den Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern konnten 5.754 bzw. 58,5 Prozent auf einen mittleren Abschluss (Realschulabschluss, erweiterter Realschulabschluss und schulischer Teil der Fachhochschulreife) verweisen. Betrachtet man die schulische Vorbildung nach dem Anteil der männlichen und weiblichen Schüler, so ist dieser nahezu ausgeglichen. Im Schuljahr 2014/15 war das Geschlechterverhältnis ebenfalls ausgewogen, der Anteil lag bei 57,9 Prozent.

 

2.013 Schülerinnen und Schüler bzw. 20,5 Prozent verfügten bei Schulbeginn über einen Hauptschul- bzw. qualifizierten Hauptschulabschluss. Dieser Anteil variiert nach Geschlecht. Bei den jungen Männern sind es 22,5 Prozent und bei den Frauen 16,1 Prozent. Im Schuljahr 2014/15 waren es insgesamt 23,1 Prozent (Männeranteil: 25,0 Prozent, Frauenanteil: 19,8 Prozent).

 

Weitere 1.572 bzw. 16,0 Prozent starteten mit einer Hochschul- bzw. Fachhochschulreife in die berufliche Schulausbildung. Bei den jungen Männern sind es 14,5 Prozent und bei den Frauen 19,1 Prozent. Im Schuljahr 2014/15 waren es insgesamt 14,7 Prozent (Männeranteil: 12,1 Prozent, Frauenanteil: 18,9 Prozent). Damit entschieden sich anteilmäßig deutlich mehr Frauen mit einer Hochschulzugangsberechtigung für eine duale Berufsausbildung.

 

Der Schüleranteil mit Abgangszeugnis beträgt insgesamt 2,9 Prozent (288) und lag 2014/15 bei 3,5 Prozent. Hier ist der Anteil der jungen Männer und Frauen annähernd gleich.

 

Am 25. April, dem diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day, erhalten die Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen ab Klassenstufe 5 wieder die Möglichkeit, sich in Sachen Berufswahl zu orientieren. Einflussfaktoren für den weiteren Ausbildungsweg der Jugendlichen sind der erreichte Schulabschluss, die persönlichen Neigungen sowie die Möglichkeiten auf dem Ausbildungs- und Stellenmarkt.

 

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