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Von dem Fischer un syner Frau

 

„Fremd bin ich eingezogen
Fremd zieh ich wieder aus
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß
Das Mädchen sprach von Liebe…“

 

Zu Pfingsten zieht es das Magdeburger Theater an der Angel – voran Theater-Fischer Maxe alias Matthias Engel – in die freie Natur und inszeniert das bekannte Kunstmärchen von Philipp Otto Runge an einem See. In der Stille der Natur unweit des Schlosses von “Effi Briest” in Elbe-Parey-Zerben am Ufer des Sees sind Kulturinteressierte eingeladen, dem Fischer Maxe und dieser nah ans Wasser gebauten Liebesgeschichte zu folgen.


Je nachdem, ob man mit der Familie und den Freunden eine Radtour am Pfingstwochenende plant, ob man die 50 Kilometer von Magdeburg mit dem Auto anreist, oder mit der Eisenbahn vom nahegelegenen Bahnhof, (die Fahrzeit mit der Bahn vom Magdeburger Hauptbahnhof zur Haltestelle Güsen Busbahnhof beträgt 23 Minuten) in Erwägung zieht oder gar eine Wanderung  durch die herrliche Elblandschafft machen will, es erwartet die Reisenden dann in Zerben die „Fischerei Riedel“ mit Speis´ und Trank von 11.30 bis 16.00 Uhr und ab 18.00 Uhr mit einer theaterbegleitenden Gastronomie. Da gibt es kleines Gefischtes…Rollmops…Essen ohne Besteck und, und, und…


Musikalisch thematisch hangelt sich der Abend an der „Winterreise“ von Franz Schubert mit den Texten von Wilhelm Müller entlang. Matthias Engel wird an diesem Abend live musikalisch von dem Schlagzeuger Gören Eggert begleitet. Erleben Sie Maxe und die Ilsebill in verschiedenen Situationen, denn allerlei „Strandgut“ spült der Lauf des Lebens an sein Ufer. Die Holzskulpturen, Puppen und Fische, geschnitzt von der Künstlerin Bärbel Haage, bebildern das Märchen von Philipp Otto Runge. Runge hatte das Märchen bei der Belagerung der Stadt Wolgast durch Kaiser Napoleon den dort lebenden Bewohnern abgelauscht, aufgeschrieben und an die Gebrüder Grimm für ihre Märchensammlung geschickt.


Und hier noch das „Kleingefischte”: Die Veranstaltung findet unter freiem Himmel statt. Die Zuschauer sitzen auf Kissen des TadA auf einer Wiese. Bitte keine Klappstühle o. ä. mitbringen. Ausnahmen gibt es nur für Geh- und Stehbehinderte, bei denen wir uns jedoch eine Platzierung vorbehalten. Sollte – z.B. nach tagelangem Dauerregen – das Gelände nicht bespielt werden können, erfolgt am Vorabend der Veranstaltung eine Absage per E-Mail. Die An- und Abreise muss selbst organisiert werden.

 

Nr. 255 vom 14. Mai, Seite 28

Veranstaltungen im mach|werk

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