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Bluthochdruck: Frauen doppelt so häufig wie Männer betroffen

2022 wurden 4.658 Frauen und 2.208 Männer aus Sachsen-Anhalt wegen Hypertonie (Bluthochdruck) in Krankenhäusern stationär behandelt. Insgesamt waren das 830 Patientinnen und Patienten weniger als im Jahr zuvor und 4.744 weniger als noch 2012. Dies teilt das Statistische Landesamt anlässlich des Welt-Hypertonie-Tags am 17. Mai mit.

 

Während bei den unter 50-Jährigen überwiegend Männer (53,6 %) stationär versorgt werden mussten, waren es bei den über 50-Jährigen die Frauen (70,1 %). Mit zunehmendem Alter stiegen die Behandlungsfälle nach dem 50. Lebensjahr zudem stark an. Während die meisten stationär versorgten männlichen Bluthochdruckpatienten im Alter zwischen 60 und 70 Jahren waren (529), lag das Alter der meisten weiblichen Patientinnen zwischen 80 und 90 Jahren (1.506).

 

In Sachsen-Anhalt mussten 2022 mit 315 Patienten auf 100.000 Einwohner die meisten Personen aufgrund einer Bluthochdruckerkrankung in einer Klinik behandelt werden. Der Freistaat Thüringen folgte mit 283 Personen an zweiter Stelle. Dagegen mussten in Berlin nur 71 und in Hamburg 80 Patienten je 100.000 Personen versorgt werden.

 

2.600 Sachsen-Anhalter verstarben 2022 an den Folgen ihres Bluthochdruckleidens. Das waren 119 mehr als im Jahr zuvor und 546 mehr als 2012. Ein Drittel der Verstorbenen waren Männer (878). Insgesamt waren 37,5 Prozent der an Bluthochdruck Verstorbenen 90 Jahre oder älter, dagegen nur drei Personen im Alter von unter 50 Jahren.

 

Bei den Todesursachen aufgrund von Bluthochdruck belegte 2022 bezogen auf die jeweilige Bevölkerung Sachsen-Anhalt (119 Verstorbene je 100.000 Einwohner) den letzten Platz hinter dem Freistaat Sachsen (115). Die wenigsten Personen verstarben daran in Hamburg (36) und Berlin (43).

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