Polizei warnt vor falschen Gewinnversprechen

Straftaten, die ältere Menschen betreffen, auch als „SäM-Delikte“ bekannt, stellen eine weiterhin eine Gefahr dar. Zu diesen Delikten gehören unter anderem falsche Polizeibeamte, Schockanrufe, Enkeltricks sowie falsche Handwerker und Gewinnversprechen. Besonders der Betrug durch falsche Gewinnversprechen kommt häufig vor.

 

Eine 68-jährige Frau aus Magdeburg wurde kürzlich Opfer eines solchen Betrugs. Sie erhielt einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, sie habe bei einem Gewinnspiel gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, müsse sie jedoch eine fünfstellige Summe auf ein ausländisches Bankkonto überweisen, um damit angebliche Bearbeitungsgebühren zu decken. In der Annahme, es handele sich um ein echtes Angebot, überwies die Seniorin den geforderten Betrag. Nach der Zahlung erhielt sie jedoch den versprochenen Gewinn nicht. Am Montag, den 24. März, erstattete die Frau Strafanzeige im Polizeirevier Magdeburg. Die Ermittlungen zum Fall wurden eingeleitet.

 

Inzwischen gibt die Polizei präventive Hinweise, die auch online nachzulesen sind, um solche Betrugsfälle zu verhindern:

 

  • Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben!
  • Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900…, 0180…, 0137…).
  • Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches.
  • Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen, um welche Art von Gewinnspiel es sich handelt und was genau Sie gewonnen haben. Notieren sie sich seine Antworten.

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