Industrieumsätze in Sachsen-Anhalt sinken weiter

Im zweiten Quartal 2025 erwirtschafteten die 596 Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden in Sachsen-Anhalt einen Gesamtumsatz von 11,1 Milliarden Euro. Laut Statistischem Landesamt entspricht dies einem Rückgang von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Sowohl die Inlandsumsätze als auch die Auslandsgeschäfte gingen um knapp 5% zurück. Die Exportquote lag im zweiten Quartal bei 34,9 Prozent.

 

Auch die Auftragseingänge entwickelten sich rückläufig. Ihr Wert betrug im zweiten Quartal 4,6 Milliarden Euro und lag damit 6,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aus dem Inland kamen Bestellungen im Wert von 2,4 Milliarden Euro (-4,6 %), während die Aufträge aus dem Ausland sogar um 7,9 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro fielen. Die Beschäftigtenzahlen im Verarbeitenden Gewerbe, im Bergbau sowie in der Gewinnung von Steinen und Erden gingen ebenfalls zurück. Im zweiten Quartal 2025 waren in den befragten Betrieben 103.614 Personen tätig – ein Minus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Bei den erfassten Unternehmen handelt es sich um Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten in den genannten Branchen.

 

Auch die Zahl der befragten Betriebe selbst verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent. Damit setzt sich der Abwärtstrend in Umsatz, Auftragseingängen und Beschäftigung im industriellen Sektor Sachsen-Anhalts weiter fort.

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