„Tannhäuser“ zurück in der Wagnerstadt

Foto: Nilz Böhme
Die Eröffnung der Spielzeit 25/26 mit Wagners Oper „Tannhäuser“ zeigt erneut Magdeburgs Bedeutung als Wagnerstadt: Fast 20 Jahre nach der letzten Aufführung des Werkes wird es von der international gefeierten Regisseurin Adele Thomas neuinszeniert. Für ihre Regiearbeit erhielt sie bereits den International Opera Award und wurde für den Olivier Award in der Kategorie Beste neue Opernproduktion nominiert. Die Premiere ist am Sonntag, 14. September, um 16 Uhr im Opernhaus.
 
Mit der Ko-Intendantin der Welsh National Opera Adele Thomas holt das Theater Magdeburg erneut eine international gefeierte Regisseurin in die Elbestadt. Thomas gibt nicht nur ihr Wagner-, sondern auch ihr Deutschlanddebüt in Magdeburg. Sie wirft mit ihrer hochdynamischen, körperlich intensiven und visuell eindrucksvollen Regiehandschrift einen neuen Blick auf den romantischen Helden, der zwischen irdischen Versuchungen und seiner Hoffnung auf Erlösung hin- und hergerissen ist.
 
Unter der Musikalischen Leitung des Gastdirigenten Erik Nielsen spielt die Magdeburgische Philharmonie. Nielsen leitete bisher unter anderem das Symphonieorchester von Bilbao und dirigierte an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Semperoper Dresden. Er dirigierte sowohl den neuen Ring-Zyklus bei den Tiroler Festspielen Erl als auch „Tannhäuser“ an der Houston Grand Opera. In der Titelpartie kehrt James Kee an das Theater Magdeburg zurück, wo er in der Spielzeit 23/24 bereits als Florestan in „Fidelio“ gastierte.
 
2022 gab er sein äußerst erfolgreiches Debüt als Tannhäuser bei den Heidenheimer Festspielen. Rollendebüts geben das ehemalige Ensemblemitglied Jadwiga Postrożna als Venus und die Gastsopranistin Aurora Marthens als Elisabeth. Marthens wurde 2024 bei dem renommierten ARD-Musikwettbewerb mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Sie sang zuletzt unter anderem an der Wiener Staatsoper und ist nun erstmals in Magdeburg zu erleben. (eb)
 
 
„Götz Alsmanns … bei Nacht…“
 
Kein Wunder, dass Götz Alsmann auf seinem neuen Album sowie in seinem aktuellen Programm die Nacht zum Mittelpunkt des Abends macht. Oder den Abend zum Höhepunkt des Tages? Dazu greift er auf erlesene Preziosen der Schlagergeschichte zurück, auf melancholische wie humorvolle Glanzstücke von 1910 bis 1965 – und das tut er anders als alle anderen. Nicht umsonst gilt der Sänger und Pianist Götz Alsmann als der „König des deutschen Jazzschlagers“. Selbstredend wäre auch sein aktueller Parforceritt durch das Liederbuch wahrhaft klassischer Schlagermusik und die berückenden Rhythmen der Jazzgeschichte ohne sein legendäres Ensemble nicht denkbar!
 
Götz Alsmann gibt mit seiner Band am 11. Oktober, um 20 Uhr ein Gastspiel im Magdeburger Opernhaus. Theaterkasse: 0391/40 490 490

Nr. 287 vom 10. September 2025, Seite 12

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