25 Jahre Kulturfestung
Eure Geschichten werden Teil unserer Geschichte: Erinnerungen und Fotos zur Festungsentwicklung für Jubiläumsbuch gesucht
Die Kaserne Mark als Kulturfestung feiert im nächsten Jahr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums möchte die KulturStiftung eine umfangreiche Publikation veröffentlichen, in der über die aufregende Geschichte und Entwicklung der historischen Anlage von der Kaserne fürs Militär zur „Festung“ für die Kultur berichtet wird. Erscheinen soll sie zum Jubiläum am 4. Oktober 2026. Für die Finanzierung konnten über die Crowdfunding-Plattform „99 Funken“ Spenden in Höhe von 8.375 Euro gesammelt werden. „Wir danken allen, die mit ihren Spenden dazu beitragen, dass wir die Publikation fertigen und drucken lassen können“, freut sich Christian Szibor, Geschäftsführer der Festung Mark, über das erreichte Ergebnis.
Mit einer 80- bis 90-seitigen reich bebilderten Broschüre soll die Historie der Festung Mark nachgezeichnet und zudem ein Beitrag zur wechselvollen Stadtgeschichte geleistet werden. Wie kaum ein zweites Bauwerk durchlebte die einstige Defensivkaserne Mark vielfältige Nutzungsstationen, die zum Teil in Vergessenheit geratene Episoden bereithält. „Mit dem Projekt verbinden wir den Aufruf in die Bürgerschaft, eigenes Bildmaterial und Erlebnisse beizutragen“, sagt Christian Szibor.
Ab 1947 zogen erste Klein- und Handwerkerbetriebe in den westlichen, unzerstörten Teil des Gebäudes ein. Später folgten u. a. eine Bürstenfabrik und eine Korbflechterei. „Es muss aber noch mehr gegeben haben“, betont Christian Szibor. So wurde bei den Recherchen unter anderem ein Bild gefunden, das einen Schüler mit Maurerkelle in oberen Kanonengang zeigt. Außerdem finden sich Abdrücke von gemauerten Kaminen an den Wänden. „Was für eine Art Ausbildung wurde hier in den 70er oder 80er Jahren organisiert? Wir würden uns freuen, wenn uns jemand dazu Konkreteres mitteilen oder weiteres Bildmaterial beisteuern könnte.“ Auch fand 1960 eine Ausstellung in den Gängen der Kaserne statt, wie eine historische Zeitungsveröffentlichung zeigt. Doch was wurde ausgestellt? „Uns fehlen die Belege.“
Ebenso werden Informationen zu den früheren Bauten der Festungsanlage gesucht. So wurden bei den Recherchen alte Schwarz-Weiß-Fotografien entdeckt, auf denen Anbauten und Tore zu sehen sind, für die es ansonsten keine Nachweise mehr gibt. „Vielleicht weiß jemand aus dem Netzwerk der Stadtchronisten konkreteres“, hofft Christian Szibor. Gesucht werden außerdem Informationen zu den Wandbild-Fragmenten im Treppenhaus vor dem Festungsbüro. Vermutet wird, es könnte einem Gemälde Georg Camphausens vom „Alten Dessauer“ aus dem Jahre 1934 nachempfunden sein, auf dem er auf einem Pferd sitzend mit Schild und Säbel zu sehen ist. Übrig geblieben ist davon an der Wand lediglich ein Fragment des Tieres. Gibt es vielleicht noch historische Aufnahmen vom Innenbereich der Festung, die das Original zeigen, um Klarheit zu bringen?
Der Chef der Kulturfestung stellt in Aussicht: Wer einen Beitrag zur Erstellung der Publikation leistet, bekommt ein Exemplar geschenkt und wird zudem zur Festveranstaltung am 4. Oktober 2026 eingeladen.
Geschichten, Dokumente, Bilder oder sonstige Informationen werden gern in der Festung Mark entgegengenommen: entweder im Festungsbüro, Hohepfortestraße 1, per Mail an mail@festungmark.com, oder telefonisch unter der Nummer 0391 9909 3330.
Adventsmarkt an der Eisbahn mit All-Inclusive-Paket
Mit einem kleinen Adventsmarkt in der Festung Mark gibt es in diesem Jahr ein besonderes Angebot, um den Abend genussvoll ausklingen zu lassen. Jeweils dienstags und mittwochs in der Zeit zwischen 17 und 21 Uhr kann zum Pauschalpreis nach Herzenslust gegessen und getrunken werden. Ob Grünkohlpfanne (auch vegetarisch) oder winterliche Suppe, ob Weißkohlpfanne oder Gegrilltes, Bratapfel oder Waffeln – sowohl herzhafte als auch süße Speisen gibt es an den Ständen neben der Eisbahn ab 29,50 Euro (ab 10 Personen) oder zum Einzelpreis von 32,50 Euro.
Ebenfalls im Paket enthalten sind winterliche Getränke wie Glühwein (rot/weiß) und Punsch, aber natürlich auch Alkoholfreies. Genießen Sie eine besinnliche Winterzeit zur Eiszeit der Festung Mark an der historischen Stadtmauer und buchen Sie das „All-inklusiv“-Paket für Speisen und Getränke im Festungsbüro in der Hohepfortestraße oder melden Sie sich bei mail@festungmark.com, Tel. 0391 9909 3330.
Nr. 290 vom 22. Oktober 2025, Seite 13
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