Industrie in Sachsen-Anhalt weiter im Minus

Im dritten Quartal 2025 verzeichneten die 594 Industriebetriebe in Sachsen-Anhalt einen Umsatzrückgang um 4,7 Prozent auf rund 11,1 Milliarden Euro. Damit setzte sich der seit 2023 anhaltende Abwärtstrend fort. Die Inlandsumsätze sanken um 5,3 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro, während die Auslandsumsätze um 3,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zurückgingen. Die Exportquote lag bei 35,0 Prozent. Preisbereinigt verringerte sich der Umsatzindex um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

 

Auch die Auftragseingänge entwickelten sich rückläufig. Insgesamt gingen sie um 2,0 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück. Während die Inlandsaufträge um 4,5 Prozent abnahmen, stiegen die Aufträge aus dem Ausland leicht um 0,6 Prozent. Preisbereinigt sank der Volumenindex der Auftragseingänge um 1,6 Prozent.

 

Die Zahl der Beschäftigten verringerte sich im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent auf 103.279 Personen. Erfasst wurden Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden. Die Zahl der befragten Betriebe nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6 Prozent ab.

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