Neue Empfehlungen für heiße Tage

Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags am 11. Juni 2026 weist das Gesundheitsministerium auf die steigenden Gesundheitsrisiken durch extreme Hitze hin.

Besonders Kinder sind von langanhaltenden Hitzeperioden und intensiver UV-Strahlung betroffen, da sie ihre Körpertemperatur noch nicht so effektiv regulieren können wie Erwachsene. Dadurch steigt das Risiko für Hitzeerschöpfung, Dehydration und Hitzschlag. Zudem erkennen Kinder die Gefahren von Hitze und Sonneneinstrahlung häufig nicht selbstständig.

 

Um Kindertagesstätten bei der Vorbereitung auf Hitzewellen zu unterstützen, hat das Gesundheitsministerium gemeinsam mit dem Landesamt für Verbraucherschutz und weiteren Partnern praxisnahe Empfehlungen erarbeitet. Diese sollen Verantwortlichen helfen, auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort einzugehen und einrichtungsspezifische Hitzeaktionspläne zu entwickeln.

 

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne betont, dass Hitzeprävention und Hitzeschutz infolge des Klimawandels zunehmend an Bedeutung gewinnen. Ziel sei es, über Gesundheitsgefahren aufzuklären und geeignete Schutzmaßnahmen zu vermitteln. Die neue Musterempfehlung solle Fachkräfte in Kitas mit praktischen Hinweisen unterstützen und den Arbeitsalltag erleichtern.

 

Die Empfehlungen umfassen langfristige organisatorische und bauliche Maßnahmen, damit Schutzmaßnahmen bei Hitzeereignissen unkompliziert umgesetzt werden können. Dabei spielen auch die Einbindung der Eltern sowie die altersgerechte Beteiligung der Kinder eine wichtige Rolle. Die Musterempfehlung des Landes ist online abrufbar unter: https://lsaurl.de/HitzeaktionsplanKita

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