Turmschanzenstraße wird teilweise gesperrt

Die denkmalgeschützte Stützmauer an der Turmschanzenstraße neben der Anna-Ebert-Brücke wird ab dem 20. Juli umfassend instand gesetzt. Grund sind erhebliche Schäden an dem rund 30 Meter langen Bauwerk. Die Arbeiten sollen etwa ein Jahr dauern. Zuvor hatte die Stadt die Mauer mit Schutznetzen versehen, um die Nutzung von Rissen und Spalten durch Fledermäuse zu verhindern.

Sperrungen und Umleitungen

 

Für die Dauer der Arbeiten wird die Turmschanzenstraße im Bereich der Stützwand am Platz an der Turmschanze vollständig gesperrt. Die Umleitung für den Kfz-Verkehr erfolgt über die Straße Am Charlottentor. Fußgänger können die Baustelle über eine ausgeschilderte Wegeführung passieren und weiterhin die Anna-Ebert-Brücke nutzen. Der südliche Gehweg bleibt zugänglich. Radfahrer müssen ihre Fahrräder im Baustellenbereich schieben.

 

Umfangreiche Sanierung

 

Die Stützmauer besteht aus zwei Abschnitten. Der südliche, etwa 20 Meter lange Teil wird vollständig erneuert. Dieser Bereich war ursprünglich Widerlager einer 1666 errichteten Brücke und wurde 1882 zur Stützwand umgebaut. Für die Stabilisierung entsteht unter anderem eine Tiefgründung mit Großbohrpfählen auf der Wasserseite.

 

Der nördliche Abschnitt mit einer Länge von rund zehn Metern bleibt weitgehend erhalten und wird denkmalgerecht gesichert.

 

Arbeiten an der Anna-Ebert-Brücke

 

Bereits 2023 wurden die Gewölbe und Unterbauten der Anna-Ebert-Brücke statisch gesichert. Derzeit laufen erste Vorbereitungen für die originalgetreue Rekonstruktion der Brückenoberseite.

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