Dienstag, September 21, 2021
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Die KUNST/MITTE – Messe für zeitgenössische Kunst wächst und zieht mehr Aussteller an (26. – 29.08.)

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Noch immer ist das öffentliche Leben aufgrund der Corona-Pandemie in Bereichen eingeschränkt. Dennoch planen zahlreiche Veranstalter eine Rückkehr in die Normalität. Auch das Organisationsteam der KUNST/MITTE – der mitteldeutschen Messe für zeitgenössische Kunst arbeitet auf Hochtouren. Nach dem die vielseitige Werkschau im vergangenen Jahr in der Stadthalle zu sehen war und zwar als eine der wenigen deutschen Kunstmessen, die überhaupt während der Pandemie stattfanden, hat sich die Strahlkaft des Magdeburger Kunstevents weiter vergrößert.

Bis zum Ende des Bewerbungsschlusses (31. Mai) hatten sich fast 200 Künstlerinnen und Künstler sowie zahlreiche Galerien für die diesjährige Messeteilnahme beworben. Eine Fachjury hat jetzt nach Sichtung und Bewertung der Bewerbungsarbeiten über 100 internationale und nationale Aussteller zur KUNST/MITTE vom 26. bis 29. August eingeladen. Die Ausstellung findet diesmal übrigens erstmalig in der Messe Magdeburg statt. Damit verdoppelt sich die Messefläche gegenüber der Stadthalle. „Wir können in diesem Jahr Werke Bildender Künstler auf einer Galeriestrecke von fast 500 Metern zeigen“, sagt KUNST/MITTE-Vereinsvorsitzender Matias Tosi. So viel zeitgenössische Kunst war noch nie zugleich in ganz Mitteldeutschland zu sehen. 2015 war die KUNST/MITTE mit der ersten Ausstellung im Salbker Wasserturm gestartet, zog vor zwei Jahren ins AMO-Kulturhaus und konnte 2020 als letztes Event vor der Stadthallen-Sanierung im Stadtpark gezeigt werden.

Die Förderung von Nachwuchskünstlern ist wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Auf der Messe Magdeburg wird sich deshalb der YoungArtistSpace (YAS) für Nachwuchskünstler ebenfalls verdoppeln. Eine Jury wird die besten drei Nachwuchskünstler mit dem YAS-Award prämieren. „Das Land Sachsen-Anhalt, die Landeshauptstadt Magdeburg, Kunststiftungen als auch zahlreiche Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützen die KUNST/MITTE und haben wesentlichen Anteil am Erfolg und Wachsen der Messe. Inzwischen hat sich die Ausstellung einen Namen in der internationalen Kunstszene gemacht“, unterstreicht Matias Tosi die Entwicklung. Die Messe für zeitgenössische Kunst bietet vorrangig Kunstwerke zum Verkauf an. Sie ist für Sammler und Kunstfreunde interessant, zeigt aber auch einen Arbeitsquerschnitt mit Werken aus Malerei, Grafik, Fotografie, Collagen, Skulpturen und Installationen. Hier wird für jeden Sammler und jeden Geldbeutel Kunst feilgeboten.

Mit der KUNST/MITTE soll außerdem an den im vergangenen Jahr im Alter von 85 Jahren verstorbenen Magdeburger Bildhauer Heinrich Apel erinnert werden. „Wir möchten Arbeiten von Heinrich Apel zeigen, die sich teilweise in privatem Besitz befinden“, so Matias Tosi. Sammler, die Plastiken, Bilder oder Fotografien von Heinrich Apel besitzen, sind aufgerufen, solche Werke als Exponate der Schau zur Verfügung zu stellen. Kontakt zum Organisationsteam der Messe kann man entweder per E-Mail an post@kunst-mitte.com, per Telefon an 0391/79294310 oder über das KOMPAKT Medienzentrum im Breiten Weg 114A aufnehmen. „Heinrich Apel hat mit seinen zahlreichen Bronze-Arbeiten Stadtraum geprägt und viele bedeutende Spuren hinterlassen. Rathaus- und Kirchentüren, der Faunbrunnen und viele Plastiken sind in Magdeburg zu sehen. Diesen für die Ottostadt bedeutenden Künstler wollen wir mit einer Sonderschau würdigen“, sagt Tosi.

Am letzten August-Wochenende dieses Jahres wird Magdeburg ganz im Zeichen der Kunst stehen. Während der Messezeit sind Brückenschläge zur Musik und weiteren darstellenden Künsten geplant. Keine Kunst ist eben auch keine Lösung – und gerade, weil Kunst und Kultur in den zurückliegenden Monaten kaum öffentliche Präsentationsmöglichkeiten hatten, ist die KUNST/MITTE für Künstler und Kunstinteressierte so wichtig. Es geht darum, Schöpfer und Publikum zusammenzubringen (tw)

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