Die Zwickmühle trotzt mit gestärkten Schwächen

Seit Pfingsten spielt die „Magdeburger Zwickmühle“ wieder – wenn auch coronabeschränkt. Kabarettisten wie Publikum haben sich hervorragend darauf eingelassen. Die nachgeholte Premiere der neuen Politsatire „Geld oder Hiebe“ zu Pfingsten war die Feuertaufe (Kompakt berichtete in der vorigen Ausgabe). Nun haben Marion Bach und Hans-Günther Pölitz noch einmal geprobt und das bisher sehr erfolgreiche Programm dieser Spielzeit „Wir stärken unsre Schwächen“ nach der verordneten Zwangspause für die Corona-Zeit fit gemacht. Obwohl sie zur Sicherheit des Publikums mit Visieren vorm Gesicht spielen müssen, wollen sie trotzdem kein Blatt vor den Mund nehmen. Sie halten Abstand von Personen, aber keineswegs von den gesellschaftlichen Problemen, die wie so oft schon in den Zwickmühle-Programmen durch Aktualitäten noch an Brisanz gewinnen, statt verlieren.
Kultur in der gegenwärtigen Corona-Zeit hat gewiss etwas Eigenes.

Kreativität ist Künstlern wahrlich nicht fremd. Doch das kulturelle Selbstverständnis hat eben auch mit unserer menschlichen, sozialen Natur zu tun. Ein kulturelles Live-Erlebnis ist und bleibt ein zutiefst menschliches Bedürfnis nach Gemeinschaft. Dem folgend hat sich die Zwickmühle entschieden, für ihr kabarettaffines Publikum wieder zu öffnen – in diesem Jahr ohne Sommerpause, quasi als Sommerangebot.

Einige Karten sind für die Vorstellungen in der „Magdeburger Zwickmühle“ inklusive „Zwickmühlenkneipe“ in der Leiterstr. 2a für das Wochenende Donnerstag 25., Freitag 26., Samstag 27. Juni sowie vereinzelt im Juli noch erhältlich – rund um die Uhr online bei www.zwickmuehle.de sowie zu etwas eingeschränken Bürozeiten dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr telefonisch unter der Nummer (0391) 5 41 44 26.

Achtung: Karten sollten vorab gesichert werden, das Kontingent ist coronabedingt stark reduziert.

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