Drei Fragen an SCM-Geschäftsführer Marc Schmedt

Drei Fragen an SCM-Geschäftsführer Marc Schmedt

Mit der durch Corona erzwungenen Zwangsruhe im SCM-Handball ist es hoffentlich bald vorbei. Wie ist der Stand im Verein?

Wir haben da sozusagen einen Drei-Stufen-Plan. Erster Schritt: Am 30. Juni endet für die Spieler die Kurzarbeit. Die Mannschaft soll am 1. Juli wieder voll ins Training einsteigen.

Und der zweite Schritt?

Wir sind gegenwärtig dabei, alles so vorzubereiten, dass wir die Genehmigung bekommen, in der Getec-Arena wieder in voller Teamstärke und unter Vollkontakt trainieren zu können. Anschließend gilt es, Mannschaften zu finden, gegen die wir auch Testspiele austragen können. Das gestaltet sich gar nicht so einfach, denn es müssen Profiteams sein, für die die gleichen Corona-Regularien gelten wie für den SCM.

Die wohl für die Zuschauer wichtigste Frage: Wann geht es endlich wieder los auf dem Parkett?

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern, das wäre der dritte Schritt. Der Saisonstart ist zunächst für Anfang September vorgesehen. Sollte dies noch nicht möglich sein, käme Anfang Oktober in Frage. Wir sind uns dabei alle einig, dass Geisterspiele für den Handball nicht allzu lange durchhaltbar wären, da der überwiegende Teil unseres Etats aus Sponsoreneinnahmen und Ticketverkäufen kommt. Wir müssen uns also auf verschiedene Szenarien einstellen, die von begrenzten Zuschauerzahlen vielleicht wieder schrittweise bis zu einem dann wieder vollen Haus ausgehen. Wie es letztlich kommt, kann heute noch keiner sagen und wird von der Pandemielage und den behördlichen Vorgaben im Herbst bestimmt.

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