„Elbe-Funpark“ auf dem Messeplatz in Magdeburg

Nach neun Monaten dürfen die Schausteller der Region ab Freitag, 11. September, 15 Uhr, wieder ihre Geschäfte öffnen. Da wegen der Corona-Hygienevorschriften Volksfeste verboten sind, Freizeitparks aber öffnen dürfen, machen die Schausteller aus der Not eine Tugend: Erstmals in der über 1000jährigen Magdeburger Messegeschichte gibt es statt der traditionsreichen Herbstmesse einen „Elbe-Funpark“.

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Einiges wird anders sein als es die Magdeburger kennen

  • Abstände zwischen den Geschäften mit mindestens 3 Meter deutlich größer als sonst
  • es gibt eine „Einbahnstraßen“-Fußwegregelung
  • Desinfektionsstationen an den Eingängen sowie Hygienestationen auf dem gesamten Gelände
  • Spuckschutz und regelmäßiges Desinfizieren der Karussells
  • einen Eingang (bisher Haupteingang) und einen Ausgang (bisher Eingang 2 in Richtung Stadtpark).
  • es besteht Maskenpflicht in den wenigen In-Door-Fahrgeschäften
  • maximal 1000 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Messeplatz aufhalten

Um dies zu garantieren, wird der gesamte Platz eingezäunt und Eintrittskarten verkauft. Diese kosten zwar 2 Euro, beinhalten aber vier Wertcoupons, die in voller Höhe von 2 Euro an allen Geschäften wieder eingelöst werden können. Die Schausteller selbst stellen diese Leistung dem veranstaltenden Schaustellerverein VSG nicht in Rechnung, um so die höheren Kosten decken zu können.

Neuerung der Öffnungszeiten

Erstmals öffnet die Messe nicht durchgehend, sondern lediglich donnerstags (15 bis 21 Uhr), freitags (15 bis 22 Uhr), samstags (14 bis 22 Uhr) und sonntags (14 bis 21 Uhr). Vorerst bis zum 18. Oktober 2020 liegt die Genehmigung der Stadt Magdeburg zur Öffnung vor.

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Viele vertraute Fahrgeschäfte

Besucher des „Elbe-Funparks“ werden viele vertraute Fahrgeschäfte wiederfinden, aber auch neue Attraktionen entdecken können. Die Magdeburger Messefans sind sozusagen die ersten, die das fabrikneue große „7D-Kino“ von Familie Meyer bestaunen können. In der zwölfsitzigen Plattform erleben Kinofans das ultimative Filmerlebnis. Sobald die 3D-Brillen aufgesetzt und die Sicherheitsgurte angelegt sind, schießt sich das Tor. Die Spezialeffekte wie Wind, Regen, Schnee, Seifenblasen, Feuer, Blitze, Nebel. Vibrationen, Beinschleifen und Sitzbewegungen sind so harmonisch programmiert, dass die über 100 hochauflösenden Kurzfilme wie Ausflüge in unbekannte Welten erscheinen.

Neu auf dem Platz ist auch der rasante „Street Fighter“, dessen Gondel eine Höhe von 20 Metern erreicht. Es gilt als Familienkarussell, da es keine Überkopffahrt gibt. Im Vergleich zu früheren Herbstmessen wird den Besuchern kaum etwas fehlen, sind doch mit zwei Autoskootern, den Klassikern „Sound Machine“, „Magic“, „Musikladen“ und einer Geisterbahn sowie dem Scheibenwischer-Karussell „Südseewelle“ viele beliebte Fahrgeschäfte wieder dabei. Für die Kinder gibt es zehn Fahrgeschäfte, die jede Menge Abwechslung bieten.

Natürlich sind auch alle beliebten messetypischen Leckereien beim „Elbe-Funpark“ erhältlich. Dazu gehören Schmalzkuchen, gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Crêpes, Bratwurst, Pommes, Langos, Schaschlik, kandierte Früchte und vieles mehr.

Soweit es möglich ist, will der „Elbe-Funpark“ einige liebgewonnene Traditionen der Messe fortsetzen. So gibt es am Freitag, 9. Oktober, einen „Tag der Sparkasse“, an dem Besucher bei Vorlage einer Sparkassen-Card einen Gutschein im Wert von 2 Euro erhalten. Am „Tag der SWM am Freitag, 16.10.2020 ist dies unter Vorlage einer SWM-Card ebenfalls möglich.

Am Sonntag, 11. Oktober, 10 Uhr, veranstalten die Schausteller mit ihrem Pfarrer Herrn Conrad Herold einen öffentlichen Gottesdienst am ungewöhnlichen Ort: Gepredigt wird auf dem Autoskooter von Sven Engelbrecht.

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