Dienstag, November 29, 2022

Energiesparmaßnahmen: Keine Einschränkungen für Weihnachtsmarkt

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Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris (parteilos) hat bei der heutigen Pressekonferenz (4. Oktober) die Eckpunkte der kommunalen Energiesparmaßnahmen vorgestellt. Basierend auf der Verordnung des Bundes werden ab sofort umfängliche Regelungen auf die kommunalen Gebäude und Einrichtungen umgesetzt und beispielsweise Büroräume nur noch bis 19 Grad Celsius geheizt. Im Rahmen dieser Regelungen wurde auch festgelegt, dass für weite Teile der Verwaltung während des Jahreswechsels bis zu 16 Tage Schließzeit gelten. Zudem sind elektrische Wärmeerzeuger wie Heizlüfter, Heizdecken oder Heizpilze in den Büroräumen beziehungsweise den Außenanlagen verboten. Ebenfalls zu den Maßnahmen gehört, dass Gebäude innen und außen nicht beleuchtet werden dürfen (außer aus Sicherheitsaspekten), nach Dienstschluss keine Geräte im Stand-by-Betrieb belassen und Warmwasser nur dort erzeugt wird, wo es hygienisch notwendig ist.

„Wir als Verwaltung gehen hier mit gutem Beispiel voran und sind uns unseres Vorbildcharakters bewusst. Die Menschen in Magdeburg können zu Recht verlangen, dass wir in unseren Gebäuden und Arbeitsabläufen genauso sparsam agieren, wie es weite Teile der Bevölkerung zuhause ebenfalls gezwungen sind zu tun“, sagte die Oberbürgermeisterin bei der Pressekonferenz. „Nichtsdestotrotz wird Magdeburg nicht in Dunkelheit verfallen. Dafür sollen unter anderem der Weihnachtsmarkt und die Lichterwelt sorgen, die am 21. November eröffnet werden.“ Der Weihnachtsmarkt soll 2022 ohne Einschränkungen stattfinden. „Wir konnten den Stromverbrauch auf dem Weihnachtsmarkt zwischen 2015 und 2019 bereits zum 40.000 kWh senken. Fast alle Marktteilnehmer*innen haben in den letzten Jahren in LED-Beleuchtung und energiesparende Geräte investiert“, so Paul-Gerhard Stieger, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Durchführung der Magdeburger Weihnachtsmärkte.

Anders als beim Weihnachtsmarkt wird es bei der zeitgleich startenden Lichterwelt, deren Verbrauch in drei Monaten bei 25.000 kWh liegt, Anpassungen geben. „Wir haben uns intensiv die Schaltzeiten der Lichterwelt angeschaut und nehmen einige Leuchtzeitreduzierungen in den Randzeiten vor“, schildert Holger Platz, Beigeordneter für Personal, Bürgerservice und Ordnung. Die Gesamtlaufzeit der Lichterwelt wird zudem reduziert – statt bis zum 2. Februar 2023 leuchtet sie nur bis zum 15. Januar 2023 vollständig. Danach soll mit einem schleichenden Abbau begonnen werden. Weitere Auswirkungen auf öffentliche Einrichtungen, Regelungen für Sportstätten und Eingriffe in die Betriebsabläufe in der Verwaltung sind hier nachzulesen: https://www.magdeburg.de/Start/index.php?a=3&NavID=37.459.1&object=tx|37.50054.1&La=1&

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