Ersatzneubau Strombrückenzug: Nächste Großbetonage und Dammaufschüttung

Die Arbeiten für den neuen Brückenzug über die Alte Elbe und die Zollelbe kommen gut voran. So steh am kommenden Wochenende eine weitere Großbetonage auf dem Plan. Von Freitagnachmittag bis Samstagvormittag werden für das östliche Widerlager der neuen Brücke über die Zollelbe etwa 1500 Kubikmeter Beton verarbeitet. Zudem wird für die neue Verkehrsanlage am Heumarkt voraussichtlich bis Ende des Jahres eine Dammaufschüttung vorgenommen. Die ersten Stahlbauteile für die neue Pylonbrücke wurden in dieser Woche geliefert und bereits montiert.

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Am 25. November wurden in den frühen Morgenstunden die beiden Ankerboxen zur Rückverankerung der Seile der neuen Pylonbrücke auf das Baufeld auf dem Werder geliefert. Mit einem Spezialkran wurden die jeweils etwa 65 Tonnen schweren Stahlteile auf das am 16. und 17. November betonierte Fundament des westlichen Widerlagers der neuen Brücke über die Alte Elbe gehoben. In Millimeterarbeit wurden die beiden Boxen positioniert und anschließend montiert. In den kommenden Wochen werden die Stahlteile in das bereits vorhandene Geflecht aus Bewehrungsstahl integriert und anschließend einbetoniert.

Auf dem Baufeld des Werders wird parallel an drei Fundamenten gearbeitet. Neben dem Fundament für das westliche Widerlager der neuen Pylonbrücke laufen die Vorbereitungen zur Herstellung der Pfahlkopfplatten für das Fundament des Pylons sowie für das Fundament des östlichen Widerlagers der neuen Zollbrücke. Letzteres erhält am 27. und 28. November die nächste Großladung Beton. Auf dem Baufeld am Heumarkt wird zudem ein Damm aufgeschüttet. Noch bis Ende des Jahres werden täglich etwa 3000 Tonnen Dammschüttmaterial für die neue Verkehrsanlage verarbeitet. Diese wird deutlich höher liegen als die jetzige Verkehrsanlage und sich am Höhenniveau des neuen Brückenzuges angleichen.

Darüber hinaus sind die Arbeiten an der Anna-Ebert-Brücke, die auch als Baubehelfsbrücke des neuen Brückenzuges dient, so weit vorangeschritten, dass am kommenden Wochenende das Schutzgerüst oberhalb der Brücke zurückgebaut werden kann. Es wurde 2016 errichtet, damit der Verkehr nicht von den nötigen Krantransporten über die Brücke beeinflusst wird. Der Rückbau des Gerüstes kann jedoch nur unter Vollsperrung der Brücke erfolgen.

Von Freitagnacht um 23.00 Uhr bis voraussichtlich Montagfrüh um 3.00 Uhr ist die Anna-Ebert-Brücke für alle Verkehrsteilnehmer voll gesperrt. Eine Umleitung über den Nordbrückenzug wird ausgeschildert. Sollten die Arbeiten eher beendet werden können, wird die Sperrung früher aufgehoben. Der Kran selbst wird dann in der kommenden Woche abgebaut.