Familie Mopstock meets Barock

Warum trifft sich die bürgerliche Familie Mopstock anno 1896 zu ihrem monatlichen Spieletag ausgerechnet im Festsaal des Schinkelschen Gesellschaftshauses? Warum gibt sich der Neffe Philipp barock, verkleidet sich als Telemann und will mit der Verwandtschaft die Lustspiel-Oper „Der geduldige Socrates“ in stark gekürzter, leicht fasslicher Form ausgerechnet als Papiertheater aufführen? Reißt der Geduldsfaden des weisen Philosophen Sokrates, weil seine beiden Frauen von früh bis spät zanken und nerven? Fragen über Fragen, um deren Klärung sich eine bunte Theatertruppe aus Kammer- und anderen Sängerinnen und Sängern, Puppen- und anderen Spielerinnen und Spielern mit Spaß, einem Grammophon und Köchin Berta mittels einer Zeitreise bemüht. Das Ganze ist zu erleben unter dem vielsagenden Titel „Familie Mopstock meets Barock“, ein heiteres Papiertheater unter Verwendung von Motiven aus Georg Philipp Telemanns Oper „Der geduldige Socrates“.

Die Ausführenden sind Gabriele Grauer, KS Roland Fenes, Matthias Kritzek, Jana Dorsch, Viola Stengel, Sandy Gärtner (Regieassistenz), Kerstin Liebe (Kostüme). Konzeption und Regie: Elke Schneider. Eine Aufführung im Rahmen der „Nachspielzeit“ der diesjährigen Telemann-Tage. Die Premiere findet am Samstag, 31. Oktober, um 11 Uhr im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg statt. Eine weitere Aufführung gibt es am selben Tag um 16 Uhr sowie am Sonntag, 1. November, um 14 Uhr. www.telemann.org

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