Fast 11.000 Über-80-Jährige in Magdeburg geimpft: Terminvergabe für die Woche nach Ostern

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Trotz schwankender Impfstofflieferungen sind in Magdeburg bereits fast 11.000 Menschen über 80 Jahre gegen das Coronavirus mindestens einmal geimpft worden. Dazu kommen die Bewohner der 35 Altenpflegeheime der Stadt, in denen bereits am 23. Februar die Zweitimpfungen abgeschlossen werden konnten. Für die Woche nach Ostern ist der Landeshauptstadt eine Lieferung von 4.700 Impfdosen AstraZeneca zugesichert worden.
 
Die Leiterin des Aufbaustabes Impfen, Simone Borris, ist zuversichtlich, dass bald alle Impfwilligen der höchsten Priorität gegen das Coronavirus immunisiert sein können: “Stand heute haben wir fast 11.000 Über-80-Jährige in Magdeburg impfen können. Der Ansturm auf Termine für die höchste Priorisierung hat merklich nachgelassen, sodass wir gut vertreten können, dass wir inzwischen auch Termine für die gesamte Priorisierung 2 anbieten.”
 
Insgesamt leben in Magdeburg rund 18.000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind. Es ist möglich, dass unter ihnen etliche Personen sind, die den Weg ins Impfzentrum, in ein Altenservicezentrum oder einen Offenen Treff nicht auf sich nehmen können oder wollen. Bei diesen sind dann künftig vor allem die Hausärzte gefragt, wenn diese ihre Patienten selbständig gegen Corona impfen.

Keine Rückhaltung des Impfstoffs

Unterdessen hat der Aufbaustab Impfen den Hinweis vom Land erhalten, dass kein Impfstoff mehr für die Zweitimpfungen zurückgehalten werden muss. Das bedeutet, dass nach Ostern mehr Impftermine als bislang angeboten werden können. In der kommenden Woche werden auf www.magdeburg.de/Impfen Termine vom 6. bis 11. April vergeben. Während der Osterfeiertage vom 2. bis 5. April bleibt das Impfzentrum geschlossen.
 
“Uns sind für die nächsten Wochen AstraZeneca-Lieferungen in Größenordnung versprochen worden”, so Simone Borris. “Das freut uns natürlich, weil wir wissen, wie hoch die Impfwilligkeit der Magdeburger Bevölkerung ist. Wir hoffen, dass zukünftig regelmäßige Lieferungen stattfinden, denn wir konnten in den vergangenen drei Wochen 8.000 Termine nicht umsetzen, weil wir angekündigten Impfstoff nicht erhalten haben.”
 
Die vom Sozialministerium erfolgte Hochstufung von Personal an Schulen (Referendare, Mitarbeitende der Sekretariate, Hausmeister, Beschäftigte in der Schulsozialarbeit, Praktikanten sowie Kantinen- und Reinigungspersonal) in die Priorisierung 2 findet ebenfalls Eingang in die Impfplanung der Landeshauptstadt. Diese Personengruppe kann auch Termine fürs Impfen buchen.