Film verrückt – Tipps von Lars Johansen

In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken.

Diesmal betreibe ich erbarmungslose Eigenwerbung, weil ich an den beiden folgenden Produktionen, oder genauer gesagt an ihren Veröffentlichungen, ein wenig beteiligt bin. Da ist zum einen „Hinter den Mauern des Grauens“, ein wunderbarer alter Schwarzweiß-Film aus dem Jahre 1951. Charles Laughton und Boris Karloff spielen die Hauptrollen und der hübsche kleine Grusler vermag auch heute noch ganz spannend zu unterhalten. Bei dem Magdeburger Label OSTALGICA ist er als üppig ausgestattetes Mediabook mit feiner Blu-ray erschienen, welche keine Wünsche offen lässt. Und mein Anteil daran? Ein Videoessay zum Film und, zusammen mit dem wunderbaren Marco Koch, mein allererster Audiokommentar, der den Film ausführlich erklärt. Es geht um ein junges Paar, welches vom finsteren Schlossherrn zwangsverheiratet werden soll, um dem eingekerkerten Vater des Mädchens noch eins auszuwischen.
Und da ich gerade im Werbemodus bin: Vom gleichen Label ist, zum ersten Mal auf Blu-ray und in bestechender Qualität, „Der Tag des Delphins“ aus dem Jahr 1974 erschienen. Hier geht es um zwei sprechende Delphine, die den amerikanischen Präsidenten ermorden sollen. Das klingt vielleicht absurd, ist aber ein interessanter kleiner Film geworden, der mit George C. Scott relativ prominent besetzt ist und von dem bekannten Regisseur Mike Nichols (u.a. „Die Reifeprüfung“) realisiert wurde. Auch hier durfte ich einen Videoessay beisteuern, der sich mit einigen interessanten Aspekten des Films befasst. Und falls Sie sich fragen, ob ich am Umsatz beteiligt bin, dann muss ich das verneinen. Ich finde beide Filme tatsächlich empfehlenswert und es ist eine Freude, an so gelungenen Veröffentlichungen beteiligt zu sein.

Obwohl die Kinos gerade geschlossen haben, möchte ich Ihnen ein wenig Streaming ans Herz legen. Wenn Sie zum Beispiel das Kino im Moritzhof unterstützen wollen, dann können Sie dort gerade „Das Haus der guten Geister“ sehen, eine wirklich gelungene Dokumentation über das großartige Stuttgarter Opernhaus. Sollten Sie immer schon einmal wissen wollen, wie es hinter den Kulissen einer Opernproduktion zugeht, sind Sie hier richtig. Mit schwungvoller Kamera und interessanten Menschen werden Sie Zeuge der Entstehung von großer Kunst.

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