Samstag, August 13, 2022
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Film verrückt – Tipps von Lars Johansen

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In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken. Heute mache ich mal wieder unverblümte Eigenwerbung. Denn an der sehr gelungenen Blu-ray-Veröffentlichung von „Kopfjagd – Preis der Angst“, die jetzt ganz frisch endlich erschienen ist, bin ich mit einem Videofeature zum Film beteiligt. Zusammen mit dem sehr kompetenten Tom Hartig versuche ich, in den Film ein wenig einzuführen. Das Magdeburger Label „Ostalgica“ hat mal wieder gute Arbeit geleistet, denn die Bild- und Tonqualität dieses kleinen Klassikers sind äußerst gelungen. Der Film von Yves Boisset aus dem Jahr 1982 handelt von einer Menschenjagd im Rahmen einer Fernseh-Show. Das mag einigen bekannt vorkommen, denn „Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger erzählt ja nichts anderes, ist aber erst nach diesem Film entstanden und klaut die Handlung einfach. Auch das deutsche „Millionenspiel“ aus den 70ern mit Didi Hallervorden als Killer (!) erzählt die gleiche Geschichte, denn da wurde illegal aus der Literaturvorlage abgekupfert. Hier ist alles legal und Michel Piccoli spielt einen richtig öligen Fernsehmoderator, der einen Mann zu Tode hetzen lässt. Das ist spannend und auch heute noch hochaktuell. Dazu gibt es ein Hörspiel nach dem gleichen Buch und noch einige andere gelungene Extras.

Und dann ist mir auch noch „Captain Future“ in die Hände gefallen. Das ist eine Jugenderinnerung und gerade der Soundtrack hat sich mir geradezu ins Gedächtnis eingebrannt. Lange Zeit gab es nur eine nicht ganz billige Gesamtbox zu kaufen, jetzt kann man sich auch Einzel-DVDs zulegen und, wenn man schon ein wenig älter ist, in Erinnerungen schwelgen. Beim Wiedersehen fiel mir auf, dass die Folgen gar nicht mal so schlecht sind und immer noch ganz gut unterhalten können. Außerdem ergeben vier davon immer eine spielfilmlange Story, die sich natürlich eher an Kinder richtet, aber eben auch Nostalgiker in den Bann zu schlagen vermag.

Mein Streamingtipp ist diesmal italienisch. Bis zum 12. März noch kann man sich nämlich gutes zeitgenössisches Kino aus diesem wunderbaren Filmland ansehen. Das ist nicht kostenlos, aber bezahlbar. „Cinema! Italia!“ lautet das Motto und auf den Internetseiten des Moritzhofes kann man dazu ein paar gute Informationen finden. Schließlich ist ja noch offen, wann wieder offen sein kann. Aber auf jeden Fall wird der Moritzhof ab April mindestens virtuell wieder für sein Publikum da sein.

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