Gemeinde Hohe Börde: Aktuelle Informationen

Der Krisenstab der der Gemeinde Hohe Börde informiert nach seiner Sitzung am Montagvormittag:

Ab sofort sind aufgrund des Infektionsschutzes kommunale Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäuser, Sporthallen, Bibliotheken, Jugendklubs, Sportlerheime und Spielplätze für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Gemeinde fordert alle Nutzer und Vereine auf, diese Informationen an ihre Abteilungen und Mitglieder weiterzugeben.

Hintergrund ist die Empfehlung des Landes, auch keine Veranstaltungen mit weniger als hundert Personen in geschlossenen Räumen mehr auszutragen oder daran teilzunehmen. Auch der Besuch von Kliniken und Pflegeheimen sollte eingeschränkt werden.

Kita-Betreuung: Um 15 Uhr endet am heutigen Montag die Antragsfrist für Eltern auf eine Notbetreuung in Hort und Kita (Anträge sind zu richten an einrichtungen@hohe-boerde.de).

Aus den Einrichtungen der Gemeinde berichteten die Gesamteinrichtungsleiter(innen) von viel Verständnis seitens der Elternschaft über die getroffenen Vorsichtsmaßnahmen.

Gegenwärtig prüft die Gemeindeverwaltung den Anspruch auf Notbetreuung. Bis Dienstag, 17. März, 15 Uhr, werden die Eltern über eine Entscheidung seitens der Gemeinde informiert.

Als kommunale Notfall-Kitas sind ab 18. März bisher vorgesehen:
Hort Niederndodeleben (für Niederndodeleber Hortkinder)
Kita Irxleben (Kinder aus den Kitas Niederndodeleben, Irxleben, Eichenbarleben, Ochtmersleben und aus dem Hort Irxleben)
Kita Hermsdorf (Kinder aus den Kitas und Horten Hermsdorf, Hohenwarsleben, Groß Santersleben, Schackensleben, Ackendorf)
Kita Rottmersleben (Kinder aus den Kitas und Horten Bebertal, Nordgermersleben, Bornstedt, Rottmersleben).

Über die Notfallbetreuung in Einrichtungen freier Träger informieren die freien Träger selbst. Die Eltern werden darauf hingewiesen, die Essenversorgung bei Nichtbetreuung in den Einrichtungen selbst abzumelden. Die Regelung der Betreuung in den Grundschulen obliegt dem Landesschulamt. Nähere Informationen erfolgen nach Rücksprache mit den Grundschulen und den zuständigen Landesbehörden.

Laut Mitteilung des Landes-Sozialministeriums haben folgende Berufsgruppen Anspruch auf eine Notbetreuung:

Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen, pflegerischen und pharmazeutischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:

Alle Einrichtungen der Gesundheits-, Arzneimittelversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, des Justiz- und Maßregelvollzuges, der Landesverteidigung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse und Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat. Justiz und Verwaltung dienen.

Die Notwendigkeit einer außerordentlichen Betreuung von Kindern der unentbehrlichen Schlüsselpersonen ist der betreffenden Gemeinschaftseinrichtung gegenüber durch schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten bzw. bei Selbständigen durch schriftliche Eigenauskunft nachzuweisen.

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