Grundstein für moderne Seniorenwohnanlage in Friedenshöhe gelegt

Wobau errichtet für Wohnprojekt des Arbeiter-Samariter-Bundes barrierefreies Mehrfamilienhaus in der Bundschuhstraße / Moderne Modulbauweise nutzt Grundraster eines ehemaligen DDR-Plattenbaus

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Für den Neubau einer modernen Seniorenwohnanlage ist am heutigen Montag (22. Juni) in Magdeburg in der Bundschuhstraße der Grundstein gelegt worden. Bis Ende 2021 sollen dort in zwei Hauseingängen insgesamt 38 seniorenfreundliche Wohnungen entstehen. Das Projekt ist in doppelter Hinsicht ein ganz besonderes: Das Mehrfamilienhaus im Wohnquartier Friedenshöhe entsteht im Rahmen einer Kooperation zwischen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Regionalverband Magdeburg e.V. Gebaut wird auf der Fläche eines vor Jahren abgetragenen Wohnblocks aus DDR-Zeiten, und das wiederum in industrieller Modulbauweise der neuen Art.

Vorausgegangen sei eine intensive Entwicklungsarbeit, erklärte Wobau-Geschäftsführer Peter Lackner: „Wir errichten hier ein modernes Gebäude in modularer, also vorgefertigter Bauweise. Dieses passt genau in das Rastermaß eines klassischen DDR-Plattenbaus, wie er hier an der Stelle früher einmal stand.“ Die neu entworfenen Module ermöglichten dabei jedoch „eine völlig neue Grundrisskonzeption mit einem hohen Maß an Funktionalität und Ästhetik. Wir bauen energieeffizient und komplett barrierefrei“, betont der Wobau-Chef und ergänzt: „Damit sparen wir teure Erschließungsarbeiten und können kostengünstig hochwertigen Wohnraum schaffen, der für die breite Bevölkerung bezahlbar ist.“

Geplant seien in den kommenden Jahren verschiedene Modelltypen für verschiedene Standorte. Diese könnten in Serie hergestellt werden. Neben seniorenfreundlichen Gebäuden könnten so in abgewandelter Form künftig ebenso Wohnanlagen für Familien bzw. das Mehrgenerationenwohnen realisiert werden.

Der Startschuss wurde nun im Sudenburger Wohnquartier Friedenshöhe gegeben. Hier hatte das städtische Wohnungsunternehmen im Jahr 2016 in der Bundschuhstraße nicht mehr nachgefragte Wohnungen aus DDR-Zeiten abreißen lassen. Nun investiert die Wobau nach Angaben des Geschäftsführers an dieser Stelle rund 4,8 Millionen Euro. „Mit dem Neubau barrierefreier, seniorenfreundlicher Wohnungen in unmittelbarer Nähe zu unserem Pflegeheim in der Florian-Geyer Straße 55 und unserem barrierefreien Wohnen in der Astonstraße 62 werden wir das Angebot für seniorengerechtes Wohnen im Stadtteil Friedenshöhe erweitern“, freute sich Antje Ruddat, Geschäftsführerin des ASB-Regionalverbandes.

Der ASB wird als Vermieter für die neu gebauten Wohnungen in der Bundschuhstraße fungieren. „Die künftigen Mieter*innen könn en je nach Bedarf Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen und individuell vereinbaren. Anliegen ist es, den Menschen bis ins hohe Alter ein selbstständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen“, sagt Oliver Müller, ASB-Vorstandsvorsitzender.

Vorgesehen sind auf fünf Etagen barrierefreie Zweiraumwohnungen mit Größen zwischen 50 und 55 Quadratmetern mit großzügigen Balkonen. Diese Wohnungen werden über einen Aufzug schwellenlos erreichbar sein und ausreichende Bewegungsflächen für Bewohner*innen mit Rollatoren oder Rollstühlen bieten.

Das Foto zeigt Antje Ruddat (Geschäftsführerin des ASB-Regionalverbandes), Oliver Müller (ASB-Vorstandsvorsitzender), Peter Lackner (Wobau Geschäftsführer), Mike Rosener (Wobau) und Marco Pfeiffer (Strabag) bei der Grundsteinlegung.

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