Dienstag, September 21, 2021
Anzeige

Immobilien-Ratgeber: Alle Dokumente zusammen?

Anzeige

Folge uns

Wie essenziell beim Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung das richtige Zeitmanagement, eine vernünftige Planung und die rechtzeitige Beschaffung notwendiger Unterlagen sind, konnten Sie in der vorhergehenden Ausgabe des Immobilien-Ratgebers lesen. Diesmal möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Unterlagen geben, die meist an unterschiedlichen Stellen beantragt werden müssen und die – je nach Dokument – auch ein paar Euro kosten.
Grundbuchauszug: Diesen benötigen Sie in jedem Fall, um zu beweisen, dass Immobilie und Grundstück tatsächlich Ihnen gehören. Im Grundbuchauszug werden die Eigentümer sowie alle weiteren Grundstücksdaten wie bestehende Hypotheken oder Nießbrauchrechte vermerkt. Sie können ihn beim Grundbuchamt beantragen und er sollte nicht älter als drei Monate sein. Ein einfacher Grundbuchauszug kostet 10, eine beglaubigte Kopie 20 Euro.

Flurkarte

Für den Verkäufer weniger von Bedeutung legen die finanzierenden Banken der Käufer enormen Wert auf die Flurkarte. In diesem Dokument sind die genauen Grundstücksgrenzen sowie die umliegenden Grundstücke eingezeichnet. Und diese Daten sind wichtig, um eine professionelle Werteinschätzung der Immobilie vornehmen zu können. Zudem sind die Lage und die Grenzen eines Grundstücks für einen potenziellen Käufer natürlich von Interesse. Die Flurkarte erhalten Sie beim Katas-teramt, sie kostet zwischen 15 und 60 Euro und sollte nicht älter als drei Monate sein. Am besten informieren Sie sich dazu in Ihrem zuständigen Katas-teramt, da die Kosten von Ort zu Ort variieren.

Bauakte

Im Idealfall fasst die Bauakte alle relevanten Dokumente rund um das zu verkaufende Gebäude zusammen – von Bauplänen und der Baubeschreibung bis hin zur Baugenehmigung sowie den Flächenberechnungen und Maßangaben. Bei älteren Gebäuden kommt es vor, dass nicht alle Informationen vorliegen. Während auf eine Baugenehmigung im Fall einer älteren Immobilie verzichtet wer-den kann, sollten die Flächenberechnungen nicht fehlen. Denn in diesem Fall muss die Immobilie neu vermessen werden. Die Bauakte gibt es beim Bauamt ihrer Gemeinde. Je nach Amt kommen hierbei Verwaltungsgebühren von 5 bis 100 Euro auf Sie zu.

Energieausweis

Was viele Eigentümer nicht wissen: Der Energieausweis ist beim Verkauf einer Immobilie seit 2014 Pflicht. Kann der Käufer den Energieausweis nicht einsehen, droht dem Verkäufer ein Bußgeld. Im schlimmsten Fall muss mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro gerechnet werden. Der Energieausweis gibt Informationen darüber, wie die energetische Beschaffenheit des Hauses ist und ermöglicht somit dem potenziellen Käufer den Vergleich mit anderen Objekten. Er darf nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nur von Personen mit besonderen Aus- oder Weiterbildungen sowie Berufspraxis ausgestellt werden – beispielsweise Ingenieure, Architekten, Physiker oder Handwerker.

Auch andere Unterlagen sind für den Verkauf wichtig – von einer Auflistung der Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen über Handwerkerrechnungen bis hin zu Garantieurkunden für Geräte und Möbel. Bei Eigentumswohnungen ist außerdem eine Teilungserklärung unerlässlich. All diese Dokumente zu beantragen und zusammenzustellen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, um Stress zu vermeiden, übernehmen wir das gern für Sie und organisieren alle Dokumente für einen reibungslosen Ablauf. | Josefine Ullmann von Elb Estate in Magdeburg

WEITERE
Anzeige
Magdeburg
Bedeckt
14.7 ° C
18.1 °
13.6 °
68 %
0.5kmh
92 %
Di
16 °
Mi
19 °
Do
20 °
Fr
19 °
Sa
22 °

E-Paper