Immobilien-Ratgeber: Die häufigsten Fehler bei Privatverkäufen

Schnell eine Anzeige bei „Immobilienscout“ geschaltet und schon ist das Haus verkauft. Ganz so einfach ist es nicht. Vom falschen Preis, über schlechte Fotos bis hin zu fehlenden Unterlagen – es gibt eine Menge Dinge, die beachtet werden müssen.

Der Preis ist zu hoch angesetzt

Viele Immobilienverkäufer glauben, eine professionelle Werteinschätzung der eigenen Immobilie ist nicht unbedingt notwendig. Sie nutzen einfach einen Online-Bewertungsrechner oder schauen, für wie viel das Haus drei Straßen weiter verkauft wurde. Dass dieses Haus gerade saniert wurde oder Lärm von der Hauptstraße nicht mehr zu hören ist, wird nicht beachtet. Zur Sicherheit werden sie noch ein paar 1.000 Euro auf den Preis aufgeschlagen, um sicherzugehen, dass sie am Ende einen angemessenen Preis erzielen. Schließlich verhandeln Käufer doch gerne. Beides sind echte Fehler. Immobilienkauf ist eine wichtige Entscheidung, die niemand auf die leichte Schulter nimmt. Interessenten suchen deshalb mehrere Monate und kennen den Markt genau. Sie wissen, welche Merkmale sie für welchen Preis zu erwarten haben. Wird eine Immobilie mit einem zu hohen Preis angeboten, zieht der Verkaufsprozess sich in die Länge und am Ende geht die Immobilie häufig zu einem deutlich niedrigeren Preis weg, als ein Profi dafür errechnet hätte.

Schlechte Fotos

Wegen der hohen Nachfrage glauben manche Eigentümer, sie brauchten nicht viele Unterlagen, um ihre Immobilie zu verkaufen. Der gelbe Zettel an der Laterne und das Online-Inserat mit einem Foto vom Garten reichen schon. Dieser Irrglaube kann zu zwei unschönen Szenarien führen. Erstens: In besonders nachfragestarken Regionen hört ihr Telefon nicht mehr auf zu klingeln. Ernsthafte Interessenten sind jedoch wenige dabei. Die meisten wollen bei einer Besichtigung nur mal gucken, wie die Immobilie denn tatsächlich aussieht. Zweitens: In nachfrageschwächeren Regionen finden sich für ein solches Inserat kaum Interessenten. Weiterhin vergessen Eigentümer, dass einige Unterlagen rechtlich verpflichtend sind. Wer keinen Energieausweis hat oder die Wohnfläche falsch berechnet, muss mit Geldstrafen rechnen. Profi-Makler stellen ihrem Kunden alle wichtigen Angaben zusammen und sorgen dafür, dass die Immobilie in den Portalen gut präsentiert wird. Damit hängt der dritte Fehler, den Privatverkäufer bei der Vermarktung häufig machen, zusammen.

Fehlende Auswahl

Wer keinen Besichtigungstourismus möchte, sollte mit einem Inserat eine erste Auswahl vornehmen. Die sollte gezielt stattfinden. Wer einfach die Hälfte seiner Mails nicht beantwortet, läuft Gefahr, Besichtigungstouristen die Tür zu öffnen, während er ernsthafte Interessenten ausschließt. Gute Fotos und Tools wie 360-Grad-Touren sind gute Möglichkeiten, um Scheininteressenten vorher auszusieben. Profis geben außerdem nicht alle Informationen direkt im Exposé preis. Wer ernsthaftes Interesse hat, wird kein Problem damit haben, eine Anfrage mit vollständigen Kontaktdaten zu stellen, um ein umfangreiches Exposé oder den Zugangslink zur virtuellen Besichtigung zu erhalten. Sie haben keine Zeit, sich um die professionelle Vermarktung Ihrer Immobilie zu kümmern? Ich übernehme das gern für Sie. |Josefine Ullmann

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