Montag, November 28, 2022

Immobilien-Ratgeber: Kann das weg?

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Mindestens einen Umzug haben wohl die meisten Menschen in ihrem Leben bereits hinter sich gebracht. Ob als Nestflucht beim Verlassen der elterlichen vier Wände. Ob beim beruflich bedingten Wechsel in eine andere Stadt. Ob beim Zusammenziehen mit der Partnerin oder dem Partner. Oder beim Tausch einer viel zu großen Immobilie gegen eine kleinere, altersgerechte Wohnung. Gründe für einen Umzug gibt es jedenfalls viele. Und Gründe, Umzüge als lästig und anstrengend zu empfinden, gibt es sogar noch mehr. Allerdings bietet das Verlassen der „alten“ Wohnung oder des „alten“ Hauses auch zahlreiche Chancen.
So kann der Neustart genutzt werden, um aufzuräumen, zu entrümpeln, sich von alten Lasten zu trennen. Das bringt nicht nur in den eigenen vier Wänden mehr Ordnung, sondern es tut auch seelisch gut, alte Dinge loszulassen. Was beispielsweise in der ehemaligen Bleibe dauerhaft im Keller oder auf dem Dachboden stand und nie genutzt wurde, sollte nicht mit in die neue Wohnung oder in das neue Haus mitgenommen werden. Also: weg damit!
Das gilt auch für Dinge, die im Wohnbereich ein ungenutztes Dasein fristen – etwa Küchengeräte, denen der Einsatz bis dato verwehrt blieb oder Kleidungsstücke, die den Schrank noch nie verlassen haben. Manche Sachen könnten eventuell eine zweite Chance erhalten, indem sie verkauft werden. So kommt immerhin etwas Kleingeld für den ohnehin nicht günstigen Umzug in die Haushaltskasse. Oder man kann Dinge, die noch in Ordnung sind, spenden. Anderes wiederum, das zu alt oder nicht mehr funktionstüchtig ist, muss entsorgt werden. Generell gilt: Den Keller sollte man nach Möglichkeit für Fahrräder, Autoreifen und Werkzeug nutzen – alles andere erhält einen Platz in der Wohnung, sonst geraten die Dinge schnell in Vergessenheit. Aus den Augen, aus dem Sinn …
Doch es gibt natürlich noch etliche andere Dinge beim Umzug zu beachten. Egal, ob dieser mit Hilfe eines Unternehmens durchgeführt wird oder man die Aufgabe mit Unterstützung von Familie und Freunden stemmt, um Geld zu sparen. Sich rechtzeitig um Transportmöglichkeiten zu kümmern ist ebenso wichtig wie das richtige Verpackungsmaterial zu beschaffen. Und wenn es dann so weit ist, sollten die Besitztümer, die in die neue Wohnung oder in das neue Haus einziehen dürfen, zimmerweise gepackt werden – Zerbrechliches gut verhüllt, versteht sich. Die Kartons sollten beschriftet werden. Noch besser ist es, sie mit farbigen Zetteln zu kennzeichnen. An die Türen in der neuen Wohnung werden dann die entsprechenden bunten Zettel geklebt, sodass die Umzugshelfer wissen, welche Kisten und Kartons in welche Zimmer getragen werden müssen.
Utensilien, die man am Tag des Umzugs benötigt, gehören in separate, stets erreichbare Kisten. Dazu zählt selbstverständlich Werkzeug. Die erste Amtshandlung in der neuen Bleibe sollte dann das Anbringen von Lampen sein, um nicht im Dunkeln zu tappen, wenn es mal länger dauert. Als nächstes ist idealerweise das Bett an der Reihe … bevor es auch dafür zu spät ist. Und egal, wie Sie Ihren Umzug planen und organisieren – am wichtigsten ist doch die richtige Verpflegung. Ohne ausreichend Essen und Trinken macht die Arbeit doch keinen Spaß …

Josefine Ullmann

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