Dienstag, November 29, 2022

Ines’ Bücherwelt

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Geschichte aufgespürt

Von der einst herrschaftlichen Villa einer jüdischen Familie in Berlin-Schöneberg ist nichts geblieben. Die Enkelgeneration kannte die Villa nur noch vom Hörensagen. Erst durch intensive Nachforschungen kam die faszinierende Geschichte einer Familie ans Licht, deren Villa in den späten Zwanzigern ein gesellschaftlicher Treffpunkt ostjüdischer und zionistischer Kreise gewesen war. Hier kamen jüdische Dichter, Maler, Schauspieler, Philosophen und Politiker zusammen, die alle das soziale und kulturelle Engagement der eigenwilligen Hausherrin Braina Grüngard bewunderten.
Anat Feinberg: Die Villa in Berlin (Wallstein Verlag, ISBN 978-3-8353-5315-2, 26€)

Liebevoll erzählt

Der Schauspieler und jetzt auch Autor Matthias Matschke erzählt die Geschichte einer Kindheit und Jugend in der westdeutschen Provinz in den achtziger Jahren. Ein zutiefst wahrhaftiger, unvergesslicher Roman über das Leben auf dem Land, über eine versunkene Zeit, über die erste Liebe und den ersten Tod und über das, was bleibt. Ein liebevoll erzählter Roman, der lange nachhallt.
Matthias Matschke: Falschgeld (Verlag Hoffmann & Campe, ISBN 978-3-455-014463-1, 24€)

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