Interessenbekundungsverfahren für Stadtteilprojekt zur sozialen und beruflichen Integration

Die Landeshauptstadt plant ein Stadtteilprojekt zur sozialen und beruflichen Integration im nördlichen Stadtgebiet.

Ziel ist es, 15 arbeitslose erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit Arbeitsgelegenheiten zu stabilisieren und individuell sozialpädagogisch zu begleiten. Für die Trägersuche starten das Sozial- und Wohnungsamt und das Jobcenter ein Interessenbekundungsverfahren.

Einzelheiten dazu werden am 30. Januar um 9.00 Uhr auf einer Informationsveranstaltung im Jobcenter Magdeburg, Raum 5107 vorgestellt. Interessenten für die Projektträgerschaft werden gebeten, sich bis zum 27. Januar telefonisch unter der Rufnummer 03 91/5 40 36 12 oder per Mail an juliane.koch@soz.magdeburg.de anzumelden.

Das Stadtteilprojekt für die Sozialregion Nord ist zunächst vom 1. Juli 2020 bis 28. Februar 2021 geplant. Zu dieser Sozialregion gehören die Stadtteile Kannenstieg, Neustädter See, Neue Neustadt und Neustädter Feld. Ziele des Projekts sind unter anderem auch der Abbau von Vermittlungshemmnissen und die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit. Insbesondere die soziale und berufliche Integration in den ersten Arbeitsmarkt steht dabei im Vordergrund.

Zusätzlich sollen eine Verbesserung der Lebensqualität in der Region erreicht und Angebote im Wohnumfeld geschaffen werden. So ist die Umsetzung kultureller, sportlicher, familiärer, sozialer und bildungspolitischer Teilprojekte geplant. Im Rahmen der geplanten Informationsveranstaltung werden der zeitliche Ablauf, die Inhalte der Konzepte, Rahmenbedingungen und weitere Details besprochen.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel der Landeshauptstadt Magdeburg und des Jobcenters Magdeburg. Das Jobcenter übernimmt die Kosten der Teilnehmeranleitung, zahlt den Teilnehmenden eine Mehraufwandsentschädigung für die Umsetzung der Arbeitsgelegenheiten und ggf. die teilnehmerbezogenen Sachkosten.

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