Machteburjer Kodderschnauze: Hoffnung uff’n jroßen Knall

Juten Tach Kinnings,

ich bin jetze jlühender Fan von Heiko Maas und dem rumänischen Präsidenten. Ooch unserer rejionale Justizministerin Anne Käding tut mein Dank noch Joahre hinterherschleichen. Warum? Weil die Dreie bei die Verleihung vom Otto-Preis dafür jesorgt ham, dass unser Ober-Lutze weiter so kernjesund wie’n Bioappel vom Wochenmarkt rumherläuft. Nicht auszudenken, wenn z. B. Klaus Iohannis nach’m Kaffeeklatsch bei seine Landsleute am Moritzplatz unmaskiert in Dom jetrottet wär. Oder stell dich vor, der Heiko Maas hätte sich uff die letzte Kabinettsitzung was bei Jens Spahn injefangen. Lutze wär doch als Superspreader zwischen Alt Olvenstedt und Zipkeleben rumherjestolpert und hätte alle mit Viren versorcht, die bei 1,50 Meter keenen Dachs machen. Alleene der Jeburtstach von Wobau-Lacki und das Konfiefchen mit Peter Sodann im Nordabschnitt hätte die halbe High Society bräjenklüterich jemacht.

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Zum Jlück ist nach die janze Huddelei keener mit Kopprasseln umjefallen. Im Jejenteil: Diesmal hat sojar unser Obermeester was dazujelernt. Uff der Pressekonferenz letzten Donnerstach flehte er die Machdeburjer förmlich an: „Unter 1,50 muss man die Maske traren – ejal ob drinnen oder draußen! Wir sollten uns nun jejenseitich vertrauen, sonst ist das Leben zu Ende.“ Er selbst muss sich allerdingens ooch auskaspern: Entweder Jesichtswindel vor die Labbe oder ne richtich fette Knoblauchfahne – drinnen und draußen.

Hin und her muss die Tare ooch bei die SPD-Fraktion ins Rathaus zujejangen sein. Zum Jlück ham die sich mit Maske anjezickt, weshalb se sich nicht so jenau inne Labbe gucken konnten. Das war ooch jut so, denn sonst hätte Jensi Rösler noch ne Macke jekriegt: So aber konnte er Julias Brandt löschen und den Hausmann bei sich behalten. Seit das jeklärt ist, könn sich die Sozis ja um das bissel Restkultur in Machdeburch kümmern. Muss aber schnell jehn. Der Winter steht vor die Türe. Wo Lampionumzüje und Adventsmärkte reihenweise abjeblasen werden, bleibt nur die Hoffnung uff’n jroßen Knall: Kulturhaupstadt Machdeburch! Ich fürchte aber, wir können nächsten Mittwoch froh sein, dass een Hallenser so ville olle DDR-Schinken hatte, dass er sojar Machdeburch ne Bücherkiste voll fürn Nordabschnitt von abjab.

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