Sonntag, Juli 3, 2022
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Machteburjer Kodderschnauze: Iberall trennt sich die Spreu vom Weizen

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Juten Tach Kinnings,

da bin ich aber jeplättet: Erst war wochenlang tote Hose mit die Corona und nun jehts hier ab wien Zäpfchen. Alarmstufe Rot for Machdeburch! Ausjerechnet jetze, wo unser Ober-Lutze balle soweit jewesen war, paar Fans ins Stadion und Jurendweihlinge inne Johanniskirche zu lassen. Ins Freiraumlabor uffn Nordabschnitt hat er den maskenfreien Massenuffloof schon testen lassen. Wär’ da nach paar Wochen keener bei krachen jejangen, wollte Lutze den Sachsen-Fürsten links überholn und Machdeburch zur jrößten Festivalburch östlich von Trumps Tusla machen.

Aber nu ist Alarmstufe Rot anjesagt und statt Uffmachen ist Dichtehalten die Parole. Sollen sich nördlich vom Freiraumäquator aber paar Völkerstämme nicht dran halten. Desderwejen hat der eiserne Lutze mit die Faust uffn Tisch jehaun und nach Rasch-Reinijung, Poor-Tunnelbau und die Profis aus die JVA Halle jeschrien. Rasch liefert kilometerlange Bauzäune, Poor macht unten alles dichte und die JVA besetzt die Ecken. Der Integrationsbeirat fand’s zwar nicht so dolle, aber als die das von die JVA-Uffpasser jehört ham, war’n se widder seelich: Die kieken bei Hofjänge nicht so jenau hin…

Dabei hätten sich so wecke wie ich jefreut wie kleene Schneekönije, wenn das winzije Stachelmonster weiter jroße Boren umme Ottostadt jedreht hätte. Man will doch widder ma raus und mit die Leute rumbaldowern. Pustekuchen, jibt keen Ehlefest, keen Entenrennen, keene Party anner Schrote, uffn Eichplatz oder inner „Halber“. Nicht mal mehr Theater um Domplatz. Ist doch keen Wunder, dass die Leute so ville Langeweile ham, dass sie auseinanderrennen wie paar uffjescheuchte Hühner. Um das Fünffache ist die Scheidungsrate schon jestiejen. Dabei können sich doch die müden Pärchen inner Festung uffer Picknickdecke bekuscheln – jibt ooch Livemusike als Untermalung dazu. Da hatte Festungskommandante Szibor seine Idee paar Wochen zu spät – nun hat er hunderte Pärchen uffs Jewissen.

Trennen ist eh jerade in Mode. Seit der irre Stephan B. beim Hofjang in der JVA Halle den Zeitvertreib der Wärter ausbaldowert hat, trennt sich iberall in Sachsen-Anhalt die Spreu vom Weizen. Statt beim Freijang ihre Oohren nicht vonne Knas-tis zu lassen, tauschen die Uffpasser Sammelkärtchen von die FCM-Trainer der letzten 36 Monate. Wuschelkopp, Pele, die Assistentin vom Knastchef oder der Kedingsche Staatssekretär sind schon wech. Merkste was? Ist alles zweete Jarde. Ist ehmd ofte besser, janz vorne mit dabei zu sein.

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