Freitag, Juli 1, 2022
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Medizin und Gesundheit neu gedacht

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Seit wenigen Wochen hat das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) volle Fahrt aufgenommen. Patienten profitieren von mehr Service, mehr Platz, besserer Zusammenarbeit und kürzeren Wegen

Alles unter einem Dach.

Keine langen Wege von Pontius zu Pilatus laufen, um als Patient fachärztliche Hilfe zu erhalten. Keine langen Wartezeiten zwischen Facharztterminen. Wünsche, die wohl alle Patienten kennen, wenn es um die Linderung ihrer Leiden und die Heilung von Krankheiten geht. Als im Juli letzten Jahres die Räume des neuen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) in der Max-Otten-Straße übergeben wurden und die ersten Praxen ihre Arbeit aufnahmen, war man diesem Wunsch schon ein großes Stück nähergekommen. Seit wenigen Wochen haben nahezu alle Einrichtungen ihre Arbeit aufgenommen. Verschiedene medizinische Fachbereiche sind im MVZ vertreten, das ebenso ein ambulantes OP-Zentrum mit einem Bettenhaus, welches eher die Atmosphäre eines Hotels als die eines Krankenhauses bietet, beherbergt. Fachärzte der Richtungen Allgemeinmedizin, Dermatologie, Chronische Wundbehandlung, Gefäßmedizin, Anästhesiologie, Diabetologie, Allgemeinchirurgie und Proktochirurgie arbeiten unter dem Dach des MVZ. In dem Gesundheitszentrum sind somit Terminvermittlungen zwischen einzelnen Fachärzten ohne lange Wartefristen und mit kurzen Wegen möglich. Damit hebt man in dem größten ambulanten Versorgungszentren in Sachsen-Anhalt den einstigen Poliklinikgedanken auf ein völlig neues Niveau. Die Geschichte der Medizin wird am Standort Altstadt durch die hier niedergelassenen Ärzte und das MVZ als ambulantes medizinisches Versorgungszentrum fortgeschrieben.

Von allem etwas mehr.

Nach dreijähriger Bauzeit können die Macher hinter dem MVZ voller Stolz den Patientinnen und Patienten ihr neues Zuhause präsentieren. Und eines ist schon jetzt klar: Es hat sich gelohnt! Nicht nur optisch macht das „neue“ MVZ einiges her. Vor allem die Zusammenführung aller Fachbereiche und die Erweiterung der Angebote kann man in jedem Winkel spüren: mehr Service, mehr Platz, bessere Zusammenarbeit, schnellere Erreichbarkeit. Von allem ein wenig mehr und alles ein wenig schöner.

Dabei ist die Idee vom MVZ keine neue Erfindung. Bereits vor 30 Jahren wagten zwei junge Chirurgen – Dr. med. Hans-Hermann Ladetzki und Dr. med. Peter Burger – den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffneten im Magdeburger Stadtteil Cracau eine Tagesklinik für Venenleiden. Später erfolgte der Umzug in die Herderstraße. Im Laufe der Jahre wurden die Praxisräume um OP-Räume und Stationen erweitert, eine Gefäßambulanz und moderne Funktionsdiagnostik kamen hinzu. 2005 wurde das Medizinische Versorgungszentrum aus der Taufe gehoben. 2011 mussten auf Grund der Nachfrage ein neues Gebäude mit dem Fachbereich „Chronische Wunden“ und das „Kompetenzzentrum Chronische Wunden“ den Betrieb aufnehmen – die das Angebot des MVZ erneut erweiterten.

Aufbruch zu neuen Ufern.

Drei Jahrzehnte später stehen die Zeichen wieder einmal auf Start. Dr. Hans-Herrmann Ladetzki, Praxisgründer und langjähriger Geschäftsführer und Ärztlicher Leiter des MVZ „Herderstraße“, das Anfang Juli 2021 des Umzugs wegen in MVZ „Im Altstadtquartier“ umfirmierte, will sich Ende des Jahres aus dem Praxisbetrieb verabschieden. Den Staffelstab übernehmen die beiden Chirurgen Dr. Carl Meißner und Dr. Stephan Dalicho sowie Uwe Joneck, der sich die Geschäftsführung bereits in der zurückliegenden Zeit mit Dr. Ladetzki geteilt hatte.

Da der Generationswechsel lange geplant war, kann das Trio Meißner, Dalicho, Joneck gleich volle Fahrt aufnehmen. Sie wollen als neues Führungsteam viel verändern, ohne Bewährtes aufzugeben. Gerade dies sei die Stärke, die das MVZ im Laufe der Jahrzehnte zu dem gemacht hat, was es heute ist: eines der größten fachspezifischen Medizinischen Versorgungszentren Deutschlands.

Kernkompetenz des MVZ ist die Gefäßmedizin. Das steht außer Frage. So wollen es die Patienten, die die gute Behandlung – angefangen bei der Diagnostik bis zur postoperativen Nachsorge – nicht missen wollen. So will es das MVZ-Team, einschließlich der neuen Gesellschafter. Alle eint das Ziel, ein guter, kompetenter Partner für Patienten und Ärzte der Region zu sein. Das bereits bestehende Leistungsspektrum mit Gefäßmedizin, Allgemeinmedizin, Diabetologie, Wundzentrum und Allgemeinchirurgie soll sukzessive erweitert werden. Die Prokto- und Hernienchirurgie, sowie die Ernährungsmedizin, als Schwerpunktpraxis in der Region, sind neue Bausteine im MVZ.

Dass sich die MVZ-Verantwortlichen bewusst für das Altstadtquartier und damit für die unmittelbare Nähe zu anderen Facharztprofessionen entschieden haben, ist eine gekonnte Strategie. Denn das MVZ setzt auf Synergien und die hier arbeitenden Spezialisten setzen auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Facharztpraxen im Quartier. Radiologie, Onkologie und Gastroenterologie gehören da ebenso dazu, aber auch die Apotheke. Im guten Einklang hat sich die Altstadt-Medizin an einem mehr als 200 Jahre alten Medizin-Standort auf den Weg gemacht, das kompetente Facharztzentrum für die Stadt und die Region zu werden.

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