Mit Herz und einem Lächeln

Elke Heinemann präsentiert in der Cracauer Filiale von Abendfriede Bestattungen Beispiele für Trauerschleifen, die individuell im Digitaldruck gefertigt werden können.

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Ich fühle mich unglaublich wohl hier in Crarau“, sagt Elke Heinemann. Die 46-Jährige hat in diesem Stadtteil nicht nur ihre neue Heimat, sondern auch eine neue Wirkungsstätte gefunden: Sie ist seit zwei Monaten Filialleiterin von Abendfriede Bestattungen in der Lassallestraße 2.

Sie wirkt guter Dinge und sehr ausgeglichen. Wenn man Lächeln schenkt, kommt es auch wieder zurück, sagt Elke Heinemann – und lächelt herzlich. Wir treffen uns am Freitag, dem 13. „Kein Problem“, meint sie, auf den Termin bezogen, „ich bin nicht abergläubig.“ Und an einem Freitag, dem 13., habe sie auch noch nie etwas Schlechtes erlebt. Im Gegenteil. „Für mich ist es ein Glückstag.“

Elke Heinemann wirkt angekommen. Seit gut einem Jahr ist sie Magdeburgerin, zog wegen der Liebe aus Halle hierher, hat sich eingelebt und fühlt sich wohl. Mit ihrer neuen Arbeit bei Abendfriede hat sie ihre Erfüllung gefunden. Dabei kam das eher zufällig. Sie war als Arzthelferin in einer medizinischen Praxis tätig und lernte eine Abendfriede-Mitarbeiterin kennen. „Sie erzählte von ihrer Arbeit und wirkte so glücklich und ausgeglichen“, schwärmt Elke Heinemann, „das hat mich neugierig gemacht.“ Nachdem sie sich ausführlich über die Arbeit informiert hatte, entstand in ihr der Wunsch, Teil des Abendfriede-Teams zu werden. Wenn eine Stelle frei werden sollte, so bat sie, würde sie sich gern bewerben. Als dann die Cracauer Filialleiterin sich in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedete, kam die Chance für Elke Heinemann. Sie bewarb sich erfolgreich, absolvierte die erforderliche Ausbildung und nach einiger Zeit an der Seite erfahrener Kolleginnen in anderen Außenstellen übernahm sie nun die Verantwortung in der Lassallestraße.

Elke Heinemann nimmt sich Zeit für die Menschen, die zu ihr kommen. Für die Trauernden da zu sein, ist ihr besonders wichtig. Ihnen zuzuhören, um zu erfahren, was ihre Wünsche sind, um diese dann zur Zufriedenheit umzusetzen. Der Abschied vom Leben hat viele Facetten, weiß die Cracauerin, deshalb ist jeder Tag eine neue Erfahrung.

Sie ist dankbar für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wird, erklärt sie, und dass oftmals der Kontakt auch nach der Beisetzung nicht beendet sei. „Meine Tür bleibt für Besuche geöffnet“, betont sie. „Für einen Kaffee und ein Gespräch ist immer Zeit.“ (ab)