Neue Krebs-Station im Uniklinikum Magdeburg eröffnet

Im Januar hat die neue Station HAE05 im Haus 40, Ebene 2, der Klinik für Hämatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Magdeburg unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Fischer eröffnet. Zur offiziellen Inbetriebnahme der Station kam auch Prof. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft und Digitalisierung in Sachsen-Anhalt und zeigte sich erfreut über die neue Station. In Erinnerung an den desolaten Zustand der Station im Juni 2019, bei einem seiner Besuche, sagte Minister Willingmann, dass er froh sei über die Fertigstellung der Station und darüber, dass Patienten hier wieder nach adäquaten Standards der Medizin versorgt werden können.

Um die Patienten- und Mitarbeitersicherheit zu gewährleisten, wurden in den vergangenen Monaten die Räumlichkeiten der Krebsstation saniert und zu einer hämatologisch-onkologischen Station mit dann insgesamt 27 Betten in 1- und 2-Bett-Zimmern umgebaut, die den aktuellen Hygiene- und Sicherheitsstandards entsprechen. Im Mai 2019 wurde die Station vorübergehend geschlossen. Der eingerichtete Notbetrieb mit deutlich weniger Betten bedeutete für die Universitätsmedizin Magdeburg einen Verzicht auf Erlöse von ca. 2,1 Mio. Euro. „Die reinen Baumaßnahmen haben etwa 100.000 Euro gekostet. Wir haben dies nur unter der Maßgabe durchgeführt, dass das weiterhin nur eine Zwischenlösung ist. Perspektivisch wünschen wir uns die Anbindung an zentrale Strukturen, um vor allem die ressourcenintensiven Patiententransporte innerhalb des Klinikums zu vermeiden, so Dr. Kerstin Stachel, Kaufmännische Direktorin der Universitätsmedizin. Damit die Patienten während des stationären Aufenthaltes ihre körperliche und mentale Fitness stärken können, wurde u.a. ein neuer Physiotherapie- und Krankengymnastik-Raum auf der Station eingerichtet. Um in schwierigen familiären und sozialen Situationen Unterstützung bieten zu können, hat die Station zusätzlich auch einen Gesprächs- und Rückzugsraum für Angehörige.

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