Neuer Zeitplan und geänderte Finanzierung für die Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee in Magdeburg

Die Stadtverwaltung hat nach langen Verhandlungen mit dem Hauptauftragnehmer des Großbauprojektes “Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee” eine Einigung hinsichtlich der Fertigstellungstermine und der Vergütung für wesentliche Zahlungsforderungen erzielt. Darauf aufbauend wurde eine entsprechende Beschlussvorlage zur geänderten Finanzierung erarbeitet. Der Finanz- und Grundstücksausschuss berät am 28. Oktober. Abschließend entscheidet der Stadtrat in seiner Sitzung am 5. November.

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Insbesondere die verlängerte Bauzeit und die mit der Verzögerung in Verbindung stehenden Konsequenzen führen zu einer Kostenerhöhung des Bauprojektes.

Ursprünglich sollte die Baumaßnahme im Oktober 2019 abgeschlossen werden. Mit Bestätigung der Ergänzungsvereinbarung durch den Stadtrat würde die Stadt Magdeburg langwierige und kostenintensive Streitverfahren umgehen und könnte den Tunnel Ende 2022 in Betrieb nehmen. Mit dem Beschluss sollen weitere Verzögerungen um mehrere Jahre vermieden werden.

Nach bisheriger Hochrechnung sind für das Großbauprojekt Gesamtausgaben der Landeshauptstadt Magdeburg in Höhe von ca. 198 Millionen Euro absehbar. Davon verbleiben unter Berücksichtigung der erhaltenen und geplanten Fördermittel sowie der Ausgleichszahlungen zwischen den Projektpartnern, rund 80 Millionen Euro Eigenmittel der Landeshauptstadt Magdeburg.

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