Montag, November 28, 2022

Pflege: Von Reform aus mobil für Magdeburg

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Seit inzwischen zwei Jahren gibt es den mobilen Pflegedienst der Wohnen und Pflegen Magdeburg gGmbH. Laureen Ebert, die von Beginn an die Leitung von „WuP mobil“ innehat, zieht wenige Wochen vor dem zweijährigen Bestehen ein positives Resümee: „Wir haben von null angefangen und sind stetig gewachsen. Und wenn wir sehen, was wir in relativ kurzer Zeit erreicht haben, können wir sehr zufrieden sein. Natürlich ist noch Luft nach oben, aber ein langsames, beständiges Wachstum ist mir lieber als ein explosionsartiger Aufschwung, der bald wieder nachlässt.“

Mit einem siebenköpfigen Team – fünf Pflegefachkräfte und zwei Hauswirtschaftskräfte – versorgt „WuP mobil“ Menschen im gesamten Stadtgebiet. Die zentrale Anlaufstelle des Pflege- und Betreuungsdienstes war im ersten Jahr noch im Heideweg im Stadtteil Neustädter See untergebracht. Im Sommer des vergangenen Jahres erfolgte der Umzug nach Reform in die Juri-Gagarin-Straße. „Hier sitzen wir mit den Kollegen im Haus Reform Tür an Tür“, erklärt Laureen Ebert. „Die Räumlichkeiten waren in der relativ neuen Pflegeeinrichtung vorhanden und außerdem sind wir hier deutlich präsenter als im Heideweg, da dort unsere Büros etwas versteckt waren.“ Neben dem üblichen Aufwand, den ein Umzug mit sich bringt, gab es mit der Verlagerung der Geschäftsstelle von Nord nach Süd zusätzliche logistische Herausforderungen.

„Wir mussten unsere Touren nach und nach umstellen, da wir natürlich nach dem Umzug einen neuen Ausgangspunkt hatten“, schildert die Pflegedienstleiterin. „Und wenn man die Tour ändert, ändert sich unter Umständen auch die Reihenfolge, wann wir zu welcher Person fahren – also mussten wir unsere Kunden informieren und fragen, ob wir auch zu einem anderen Tageszeitpunkt kommen können.“ Einen ähnlichen Aufwand müsse sie auch betreiben, wenn ein neuer Patient oder eine neue Patientin aufgenommen wird. „Dann muss zwar nicht die ganze Tour umgestellt werden, aber in Absprache mit den Betroffenen und meinen Mitarbeitern müssen wir schauen, in welche Tour diese Person zeitlich passt und wer das übernehmen kann.“

Laureen Ebert legt großen Wert darauf, all das mit ihrem Team zu besprechen und es ist ihr ebenso wichtig, jeden Patienten und die Angehörigen kennenzulernen. Nur so könne man den erwünschten Pflege- oder Haushaltsservice anbieten und den Menschen, die ihr Zuhause nicht verlassen möchten, die Möglichkeit einräumen, ihr Leben in ihren eigenen vier Wänden mit Unterstützung von „WuP mobil“ fortzuführen. „Welche Leistungen in Anspruch genommen werden, kann jeder individuell mit uns abstimmen“, so die Pflegedienstleiterin. Zum einen werden Maßnahmen zur ärztlichen Behandlungspflege angeboten – beispielsweise die Kontrolle bestimmter Werte (Blutzucker, Blutdruck etc.), medizinische Behandlungen (Injektionen), das An- und Ablegen von Verbänden sowie das Verabreichen von Medikamenten.

Zum anderen gehört auch die Hilfe im täglichen Leben zu den Aufgaben der Mitarbeiter – vom Waschen und Anziehen bis zum Erledigen von Einkäufen, die Unterstützung beim Kochen und bei der Haushaltsführung sowie diverse Maßnahmen, um die Mobilität der Betroffenen zu fördern beziehungsweise zu erhalten. Ebenso können Leistungen wie gemeinsame Beschäftigung, Begleitung beim Arztbesuch oder pflegebedingte Botengänge in Anspruch genommen werden. Und auch für die Angehörigen ist „WuP mobil“ da. | Tina Heinz

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