Richtigstellung nach TV-Beitrag: Magdeburg verteilt keine verdorbenen Lebensmittel

Sie Stadt Magdeburg und der Kaufland-Konzern geben keine verdorbenen Lebensmittel an die von der Quarantäne betroffenen Menschen in Neue Neustadt und Salbke aus. Derartigen Vorwürfen von Kund*innen treten Stadtverwaltung und Handelsunternehmen entschieden entgegen.

Ursprung der Vorwürfe soll ein TV-Beitrag sein, der am Dienstag ausgestrahlt wurde. Darin wurde von Notrationen berichtet, die am Montag verteilt wurden und die einzelnen Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum enthalten haben sollen. Diese Lebensmittel gehörten jedoch nicht zur Grundversorgung, die am Dienstag angelaufen ist. Für diejenigen Menschen, die schon vor Samstag in Quarantäne waren, hatten die Johanniter gespendete Lebensmittel der Tafel Magdeburg verteilt.

Anna Münzing von der Kaufland-Unternehmenskommunikation: “Wir haben als Reaktion auf den TV-Beitrag E-Mails empörter Kundinnen erhalten. Wir werden diesen antworten, dass die von Kaufland bereitgestellten Lebensmittel einwandfrei waren. Am Montag wurden übergangsweise Lebensmittel von der Tafel Magdeburg ausgeliefert, die vereinzelt das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht hatten.” Weiter führt Münzing aus: “Unsere Kolleginnen vor Ort haben gemeinsam mit großem Einsatz dafür gesorgt, dass die Menschen in Quarantäne schnell mit einwandfreien Lebensmitteln versorgt werden konnten.”

Die Sozialbeigeordnete Simone Borris stellt klar, welch große Hilfe die Landeshauptstadt derzeit bei der Versorgung erfährt. Zum einen durch den Johanniter-Regionalverband Magdeburg/ Börde/ Harz, der als Verteiler der Lebensmittel fungiert. Und zum anderen durch Kaufland als Handelsunternehmen vor Ort, das sich sofort bereit erklärt hatte, die Grundversorgung zusammenzustellen. “Deswegen hoffe ich auch, dass wir den Verdacht komplett ausräumen und die Magdeburger*innen verstehen, dass nur einwandfreie Ware in den vier Hilfslieferungen ausgeteilt wird.”

Am 23. Juni hatte die Landeshauptstadt begonnen, die 18 unter Quarantäne gestellten Hausaufgänge mit Lebensmitteln zu versorgen. Die nächsten Lieferungen sind für morgen (26. Juni), für den 29. Juni und den 2. Juli vorgesehen. Die betroffenen Bewohnerinnen hatten der Stadtverwaltung mitgeteilt, aufgrund der Quarantäne von der Lebensmittelversorgung durch Nachbarinnen oder Verwandtschaft abgeschnitten zu sein

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