Sanierung der Gemeinschaftsschule „Ernst Wille“ in Ottersleben abgeschlossen

Die energetische und umfassende Sanierung der Gemeinschaftsschule “Ernst Wille” ist kürzlich beendet worden. Insgesamt 5,35 Millionen Euro investierte die Landeshauptstadt Magdeburg in das Schulgebäude, welches nun Platz für rund 400 Schülerinnen bietet.

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Das Land Sachsen-Anhalt und die EU beteiligten sich mit insgesamt 1,21 Millionen Euro über das STARK-III-Programm. Die Schülerinnen und Lehrern sind seit dem Ende der Herbstferien wieder am Ottersleber Schulstandort.

21 Monate hatten die Sanierung der Ernst-Wille-Gemeinschaftsschule und die Auslagerung gedauert. Nun steht der Schule ein modernes Gebäude zur Verfügung. “Die Finanzierung durch die Landeshauptstadt sowie das STARK-III-Programm des Landes Sachsen-Anhalt ermöglichten damit neben Maßnahmen zur Energieeinsparung wie Fassaden-, Dach und Kellerdeckendämmung auch die Erneuerung der gesamten haustechnischen Anlagen, LED-Leuchten und den Einbau eines modernen Datennetzes”, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.” Zudem wurde die Sanitäranlagen modernisiert, die Räume mit schallabsorbierenden Unterdecken ausgestattet und die Außenanlagen runderneuert.”

Bedingt durch die Corona-Pandemie fand keine offizielle Eröffnungsfeier statt. Die Schulleiterin Katharina Lins begrüßte die Schüler am 28. Oktober mit einer kurzen Rede. Anschließend konnten die einzelnen Klassenstufen in vorgegebenen Zeiträumen die Schule besichtigen, um die neuen Gegebenheiten kennenzulernen.

Im Zuge der energetischen und allgemeinen Sanierung wurden nicht nur ein Aufzug und neue Ein- bzw. Ausgänge errichtet, sondern auch neue Flure zur barrierefreien und besser organisierten Erschließung der Räume geschaffen. Des Weiteren wurde der Verbinder um das fehlende 4. Geschoss ergänzt. Die früher zu flachen Treppenhausgeländer wurden absturzsicher erhöht. Der Innenhof wurde begrünt und eine multifunktional nutzbare Aula mit Ausgabeküche und kleiner Bühne errichtet. Die Einrichtungsgegenstände sowie Ausstattung sind überwiegend neu. Dem digitalen Lernen steht eine moderne Netzwerkstruktur in allen Räumlichkeiten zur Verfügung. Sogar das Fassadenbild “Organisches und Anorganisches” des Ottersleber Künstlers Dietrich Fröhner am östlichen Giebel und die historischen Mühlsteine konnten in das Gesamtkonzept eingebunden werden. So spiegeln sich die Farben des Künstlers sowohl in den Fensterstehlen als auch im inneren Farbkonzept der Etagen und Klassenräume wieder.

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