Scharfe Sprüche: Sprüche ohne Ende

Es geht weiter! Auch wenn 2021 gerade erst angefangen hat, hört der Wahnsinn nicht auf. Und damit meine ich nicht nur meine schärflichen Sprüchlein, die mir regelmäßig aus den Sprechwerkzeugen wachsen, sondern vor allem die Verkündigungen, Prophezeiungen und Mutmaßungen über Dies und Das und manche Hintergründe. Wir sind endlich im Geschwätzzeitalter angekommen. Ich glaube ein Dutzend Hühner gackert weniger als drei Exemplare Homo Schnabeles in der Zwitscherwelt, im Gesichtsbuch oder bei Whatsgehtab. Gut, damit müssen wir uns abfinden. Ich gebe zu, dass ich gar nicht besser bin. Schließlich nerve ich auch manche Zeitgenösselchen mit meinem Palaver. Seht’s mir bitte nach. Ich kann so wenig aus meiner Haut, wie Ihr aus der Euren.

Wir gehören jetzt tatsächlich zur Art der Gesülzheimer in die Gattung Schnattermäuler. Corona bietet da die besten Beweise. Wer da nicht alles mit welchen Vorschlägen, Gegenaktionen, Kommentaren und Meinungsbläschen um die Ecke kommt. Jeder hat ein Fünkchen Wissensquark unter der Denkhaube und schlägt’s dem Erstbesten um die Ohren bzw. reibt es jemandem in die Augen. By the way – ich würde Euch auch gern etwas unterjubeln. Nämlich mein gerade erschienenes Sprüchbüchlein. Olafs Curry-Hirnergüsse gibt es jetzt endlich auch in einem kleinen, aber feinen Buch zum Mitnehmen, Nachlesen und Scharfschmunzeln. Geballter Wurstgeist auf 192 Seiten. Übrigens kriegt man die Bibel der Würstchenphilosophie bei mir an der Theke, im Kompakt Medienzentrum oder im wohlsortierten Onlineshop von kompakt.media für ganze 6,95 Euronen als Erinnerung an ein Treffen mit Olaf. Manche Mädels können mich auf diese Weise sogar mit ins Bett nehmen, obwohl ich nichts davon merke. Schade eigentlich, aber ich gönne es Euch..

Ein bisschen Werbung in eigener Sache muss mir ja mal erlaubt sein. Es ist ja schließlich mein Erstlingsbuch. Ich hätte mich gern einmal als Romanschreiber versucht. Aber ich mag es eben kurz und knackig. Deshalb ist der Kauderwelsch hier in der Zeitung auch keine essayistische Faselei, sondern stets eine klare Ansage an die Weltwürstchengemeinde. Ich hof- fe, Ihr seid immer dann nachsichtig mit mir, wenn mir mal ein etwas derberer Palaver rausrutscht. Ich halte mich oft genug zurück und reagiere mich nicht an dem ganzen Gequake der Onlineweltgemeinschaft ab. Als Bratwurst-Philosoph weiß ich nämlich, dass man die unzählbaren Geseier-Individuen nicht bändigen kann. Also, der Wahnsinn geht weiter und wir mischen alle ein bisschen mit. Bleibt schön bei Eurem Wortgeschwurbel. Ich bleibe es auch. Und wenn in ein paar Jahren die Gaststätten wieder öffnen würden, mache ich garantiert mal eine Lesung.
Also bis gleich, Euer Olaf vom Hassel.