STADTRADELN in der Landeshauptstadt Magdeburg im Aktionszeitraum vom 1. bis 21.09.2020

Vom 1. bis 21. September ist ganz Magdeburg zur Teilnahme am diesjährigen STADTRADELN eingeladen. Die Landeshauptstadt nimmt zum ersten Mal an der Kampagne des europäischen Klima-Bündnisses teil und jetzt heißt es: Radeln für ein gutes Klima!

Interessierte können sich ab sofort bis zum letzten Tag online dafür anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten, um Kilometer für die Landeshauptstadt Magdeburg zu sammeln. Somit vergrößert sich die Chancen für Magdeburg, auf das Siegertreppchen zu steigen.

folgt uns für weitere News

Das Klima-Bündnis prämiert in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern (absolut). In beiden Kategorien werden zudem die jeweils besten Newcomer-Kommunen je Größenklasse geehrt. Als besonderen Dank zeichnet die Stadtverwaltung außerdem die aktivsten Teams und Fahrer*innen aus. Ab sofort können sich Interessierte unter www.stadtradeln.de/magdeburg dafür anmelden.

Rückfragen zur Kampagne beantwortet Claudia Fricke aus der Stabsstelle Klimaschutz/ Umweltvorsorge des Umweltamtes der Landeshauptstadt Magdeburg. Sie ist telefonisch unter 0391/ 540 2600 bzw. per E-Mail an claudia.fricke@ua.magdeburg.de. zu erreichen.

Hintergrund
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob man jeden Tag oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs ist. Jeder Kilometer zählt – erst recht, wenn der Weg sonst mit dem Auto zurückgelegt worden wäre.

Das Klima-Bündnis glaubt, dass Menschen am wirksamsten über die Vorteile des Radfahrens überzeugt werden, wenn sie für 21 Tage einfach mal selbst aufs Rad steigen. Die bisherigen Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit noch mehr Menschen dauerhaft vom Auto aufs Rad umsteigen, braucht es eine Radinfrastruktur, auf der sie schnell und sicher ans Ziel kommen.

Um auf die Bedürfnisse der Radfahrenden aufmerksam zu machen, richtet sich das STADTRADELN auch an die Kommunalpolitikerinnen. Sie sind die Entscheidungsträger, wenn es um die Radinfrastruktur und damit praktischen Klimaschutz vor Ort geht. Während der Aktion nehmen sie selbst die Lenkerperspektive ein und erfahren, wo die Kommune schon fahrradfreundlich ist und wo noch nachgebessert werden muss.

Von der STADTRADELN-App profitiert die Radverkehrsplanung vor Ort. Denn die beim STADTRADELN per App getrackten Strecken werden anonymisiert von der Technischen Universität Dresden ausgewertet. Die Erkenntnisse – zum Beispiel wo wie viel und wie schnell gefahren wird oder wo der Radverkehrsfluss verlangsamt wird – können den Kommunen bereitgestellt werden.

Über viele Jahrzehnte war das Auto die relevante Kategorie im Bereich Mobilität. Das muss sich laut Klima-Bündnis ändern, um verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren. Da die Verkehrswende im Kopf beginnt, will das Klima-Bündnis das Thema Radverkehr im öffentlichen Diskurs präsenter machen. Dafür schafft das STADTRADELN überregional und lokal in den Kommunen Kommunikationsanlässe.

Vielleicht gefällt dir auch