Startup „Lieferfuchs” auch in Magdeburg gestartet

Hoch, runter, auf und ab: Die Gastronomie in und um Magdeburg ist 2020 gewaltig ins Schwanken geraten. Den Betreibern steht das Wasser bis zum Halse. Covid-19 und die Auswirkungen machen ihnen das Leben schwer. Kaum war der erste Shutdown überwunden, überrollt eine weitere Corona-Schließungswelle das Land.

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Viele der Chefs und Betreiber haben in der umsatzstärksten Zeit des Jahres ihre Betriebe geschlossen. Weihnachtsfeiern und die Schlacht am großen Festbuffet fallen pandemiebedingt aus. Der Berliner Starkoch Tim Raue prognostiziert: „Verluste und Insolvenzen werden im Januar so reichlich rieseln wie die trockenen Nadeln vom Weihnachtsbaum.“

Einige Gastronomen halten mit Außerhausverkäufen im täglichen Arrangement mit einem Worst-Case-Szenario ihren Laden am Laufen. Sie halten
ihre Küchen warm und sorgen mit Lieferung oder Abholung der Speisen dafür, das ihre Gäste nicht auf „Entzug” geraten. Unterstützung in der schwierigen
Zeit gibt es vom Start-up „Lieferfuchs”. Es bietet Restaurants und Lieferdiensten mit einem eigenen Bestellwebseiten-System eine kostengünstigere, individueller gestaltbare und lokale Alternative zum großen Monopolisten.

Unter der Internetdresse magdeburg.liefer-fuchs.com können auch die Elbestädter ihre Lieblingsgaststätte unterstützen und ihre Speisenfavoriten in die eigenen vier Wände ordern. Konkret erhalten die Restaurants und Lieferdiensten durch das 2019 gegründete Brandeburger Start-up schnelle, unkomplizierte und bis zum Jahresende kostenlose Unterstützung. Ziel ist es laut Start-up Gründer Benjamin Buchholz (Foto), den hungrigen Elbestädtern eine zentrale Anlaufstelle für die Speisebestellung zu bieten und die Gastronomie durch faire Konditionen zu entlasten.

Ortsansässige Gastronomen erhalten somit eine schnelle und kompetente Unterstützung bei der Anpassung ihres Geschäftsprozesses auf diese besonderen Umstände und werden finanziell entlastet. Gleichzeitig entsteht für sie eine lokale Alternative zum „Lieferdienst-Platzhirschen”, welche auch nach Jahresende um einiges preiswerter ist als dieser und so die Gastronomie vor Ort nachhaltig stärkt.

Auf dem Lieferfuchs-Stadtportal bündelt Unternehmer Buchholz die jeweiligen Webseiten der Magdeburger Gastronomen. Hier ist dann auch eine
Bestellfunktion vorhanden, die an das Design der jeweiligen Gastronomie angepasst ist. Die „hungrigen” Kunden können auf der Seite das Lokal ihrer Wahl anklicken. Mit Hilfe des dort integrierten Bestellsystems kann man seine Speisen ordern und bezahlen. Dafür investierte Benjamin Buchholz in die notwendige Technik, und unterstützt die örtliche Gastronomie mit kostenloser Hardware zur Bestellannahme – ein Tablet und den dazugehörigen Bondrucker. Die Einrichtungs- oder Grundgebühr ist kostenlos, ebenso der Eintrag auf dem Bestellportal.

Für die beteiligten Restaurants wird bis Jahresende keine Provision erhoben.

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