Staugefahr auf dem Magdeburger Ring

Auf dem Magdeburger Ring ist bei einem Teil der Brücke an der ehemaligen Justizvollzugsanstalt der Fahrbahnübergang beschädigt. Die Brückenmeisterei der Landeshauptstadt Magdeburg hat deshalb heute begonnen, den Bereich zwischen Halberstädter und Liebknecht-Straße abzusperren und den Verkehr einspurig an der Schadstelle vorbeizuführen. Wie lang die Einschränkung besteht, ist derzeit unklar.

Betroffen ist der Hauptfahrstreifen des östlichen Teilbauwerkes, das die Richtungsfahrbahn nach Stendal trägt. Hier ist die Übergangskonstruktion am nördlichen Ende des Bauwerkes beschädigt. Verschraubungen mehrerer Klemmleisten sind abgerissen, so dass diese 50 kg schweren Bauteile keine zuverlässige Lagefixierung haben. Es besteht die akute Gefahr, dass diese Klemmleisten beim Überfahren herausgerissen und in den nachfolgenden Verkehr geschleudert werden.

Eine Reparatur mit eigenen Mitarbeitenden aus der Brückenmeisterei ist nicht möglich, da der Schaden zu umfangreich ist. Einen Termin für die Reparatur gibt es noch nicht. Trotz der Corona-Krise ist das Tiefbauamt bemüht, so schnell wie möglich eine Reparatur durch eine Fachfirma ausführen zu lassen.

Bis dahin ist auf dem Magdeburger Ring (B 71) mit Einschränkungen und Staubildung auf der nach Stendal führenden Richtungsfahrbahn zu rechnen. Der Verkehr wird bis nach der Reparatur einstreifig über den Überholfahrstreifen an der Schadstelle vorbeigeführt.

Die Anschlussstelle Magdeburger Ring (B 71) / Halberstädter Straße in Richtung Stendal kann zur Auffahrt auf den Magdeburger Ring genutzt werden.

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