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Friedenshöhe: Quartier im Grünen

Sanieren, anbauen, umbauen – es ist einiges in Bewegung in der Friedenshöhe. Seit geraumer Zeit arbeitet die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg daran, das Gesicht des Wohnquartiers am Rande des Stadtteils Sudenburg zu verändern, zu modernisieren. Inzwischen ist aus der einstigen Großsiedlung ein kleinteiliges Quartier im Grünen geworden, das für junge Familien ebenso passenden Wohnraum bietet wie für die „Alteingesessenen“.

Soziale Rolle und Identität

Rollen werden uns nicht durch äußeren Zwang antrainiert, meint der Soziologe George Herbert Mead. Rollen und Rollenverhalten umgeben und prägen uns vielmehr vom Anfang des Lebens bis zu seinem Ende. Dabei beginnt das sinnverstehende Übernehmen von Rollen schon in der Kindheit, in der wir beim Spielen lernen, uns als Akteur:innen auch aus der Sicht der anderen zu betrachten und zu reflektieren. Wir fragen uns dann, welche Reaktion unser Verhalten in unserem Gegenüber auslösen wird und welche ‚Normalerwartungen‘ es von den anderen an unser Verhalten gibt. Die Fähigkeit zur vielfältigen Rollenübernahme ist die Grundlage dafür, dass wir eine eigene Identität ausbilden können.

Kaffeeklatsch: Vor der Ausbildung ausprobieren

„Ist es eigentlich anstrengend, immer zu lächeln?“, fragte mich ein Mädchen neulich. Auf meine Antwort „Nicht, wenn die Arbeit Spaß macht“ bekam ich einen skeptischen Blick. „Was macht daran Spaß?“ Da gibt es vieles. Besonders schön ist es, wenn die Gäste freundlich sind und sich bedanken, wenn sie lächeln und sich ganz offensichtlich wohlfühlen. Aber auch die Gespräche bringen Freude, meis­tens jedenfalls. So wie mit dem Mädchen. Sie ist 15, verriet sie mir, und weiß nicht, wohin ihr beruflicher Weg führen soll. Ich sah ihr an, wie sie ins Grübeln kam. Dann sagte sie, sie würde gern etwas „mit Menschen“ machen, weiß aber nicht, ob sie das wirklich kann. Kein Problem. Das kann sie gern einmal ausprobieren, erklärte ich ihr, bei einem Praktikum.

Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken. „Die Mühle der versteinerten Frauen“ ist ein farbenfroher kleiner italienische Grusler aus den frühen 60er Jahren. Hier ist es der hauptamtliche Winnetou Pierre Brice, der in die unheimlichen Ereignisse in einer geheimnisvollen Mühle verwickelt wird. Als verrückter Wissenschaftler ist „Dr. Mabuse“ Wolfgang Preiss zu sehen. Die exotisch schöne Scilla Gabel spielt eine Frau, die zu sterben scheint und auf einmal wieder lebt. Was haben die lebensechten Frauenstatuen in der Mühle damit zu tun? Die Veröffentlichung von Pidax lässt keine Wünsche offen.

Authentisch den eigenen Einsichten folgen

Johann Friedrich Herbarts philosophisches Konzept der „Inneren Freiheit“ bzw. der „Charakterstärke“ hilft zu verstehen, warum es eine Aufgabe ist, sich darin zu üben, seinen Einsichten und Vorsätzen (Herbart nennt das: dem persönlichen „subjektiven Charakter“) zu folgen und sich so gegenüber dem sogenannten ‚inneren Schweinehund’ (Herbart sagt: dem „objektiven Charakter“) mit dessen Vorlieben und Schwächen durchzusetzen. Was sich in dieser Fähigkeit zeigt, lässt sich heute als „inneres Standing“ oder eben mit Herbart als „innere Freiheit“ bezeichnen. Der Grad der inneren Freiheit zeigt sich im persönlichen Verhalten in den eigenen Rollen.

Tempel-Wiederaufbau am „Gustav-Nagel-Areal“ Arendsee

Der Naturapostel und Wanderprediger Gustav Nagel (1874 – 1952) fasziniert als außergewöhnliche Persönlichkeit noch heute. Seine Lebensphilosophie – Leben im Einklang mit der Natur, eine konsequent vegetarische Lebensweise, ein gesunder, reduzierter Lebensstil und eine friedliche Lebensauffassung – trifft auf den heutigen Zeitgeist. Trotzdem spielt Gustav Nagel im Arendsee-Marketing bislang kaum eine Rolle. Aber das soll sich ändern.

„Wir alle spielen Theater“ – Die soziale Welt als eine Bühne

Das Buch „Wir alle spielen Theater“ des amerikanischen Soziologen Erving Goffman beschreibt, wie Menschen in ihrem alltäglichen Leben soziale Rollen annehmen und dabei bestimmte Verhaltensweisen präsentieren, um ihre Identität zu gestalten und in verschiedenen sozialen Situationen erfolgreich zu interagieren.

Magdeburger Gesichter: Stadtrat Straßer

Heinrich Christian Straßer wurde am 31. September 1791 geboren. Über seine Eltern ist nichts bekannt. Eine im Deutschen Geschlechterbuch genannte Dorothea Margarete Elisabeth Straßer, geboren 1789 und 1822 in Magdeburg gestorben, könnte seine ältere Schwester gewesen sein. Er war verheiratet mit Wilhelmine Auguste Straßer, geb. Wichmann (1806–1866). Kinder konnten nicht ermittelt werden.

„Unser Herz schlägt für dieses Theater“

Seine erste Spielzeit hat der neue Generalintendant des Theaters Magdeburg, Julien Chavaz, am Theater Magdeburg hinter sich. Einiges hat sich unter neuer Führung verändert. Birgit Ahlert unterhielt sich mit ihm über das vergangene Jahr, seine Erfahrungen in Magdeburg und die neue Spielzeit, die am 9. September mit einem Theaterfest eröffnet wird.

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