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Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

Ich möchte hier regelmäßig Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken.

Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

Ich möchte hier regelmäßig Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken.

Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

Film verrückt Tipps von Lars Johansen Kompakt Zeitung In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich Ihren Blick auf eher Ungewöhnliches lenken. Zwei aktuelle gelungene Genrefilme sind frisch für das Heimkino erschienen. „The Breach“ ist ein fieser kleiner Horrorfilm, der zuerst wie ein Krimi daherkommt, denn anscheinend wurde jemand ermordet. Die Spuren führen zu einem einsamen Haus, welches man nur mit einem Boot erreichen kann. Der Ermittler, seine Ex-Freundin und deren Ex-Mann, eine Konstellation, die noch für einige Probleme sorgen wird, machen sich zusammen auf den Weg. Der Ort, den sie ansteuern, entpuppt sich als eine Art Laboratorium, welches einen Teilchenbeschleuniger beherbergt. Und dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. „Diabolik wird gejagt“ ist der mittlerweile zweite aus einer Reihe italienischer Kriminalfilme, die auf dem alten „Gefahr: Diabolik“-Film aufbauen, der in den 60ern von Mario Bava realisiert wurde und einen maskierten Verbrecher auf seinen fabelhaften Raubzügen zeigt. Die Stimmung jener Zeit wird gut reproduziert und das Ergebnis dieses zweiten Sequels ist unbedingt ansehbar geworden. Wenn jetzt noch das Original von Bava endlich einmal legal veröffentlicht würde, dann könnte es ein perfektes Weihnachten werden. Heute verweise ich ganz egoistisch einmal nicht auf einen Kinobesuch, sondern auf eine Lesung in der Bücherkiste im Breiten Weg in Magdeburg. Im Rahmen des vom Land Sachsen-Anhalt geförderten Projektes „Frauen und Industriekultur“ vom Förderverein der Schriftsteller habe ich eine kleine Erzählung mit dem Titel „Letzte Klappe für Henny“ geschrieben, in der es um die berühmteste Filmschauspielerin Magdeburgs, Henny Porten, geht. Diese war nämlich auch die erste deutsche Filmproduzentin, die ab 1914 ihre eigenen Filme produzierte. Die Erzählung handelt von den Dreharbeiten zu ihrem letzten Film „Das Fräulein von Scuderi“, welcher 1954 in Babelsberg entstand. In der Bücherkiste kann man Charlotte Buchholz und mir am 19.12. ab 17 Uhr lauschen, wenn man denn mag. Seite 16, Kompakt Zeitung Nr. 246, 10. Dezember 2023

Film verrückt: Tipps von Lars Johansen

Film verrückt: Tipps von Lars Johansen In dieser Rubrik möchte ich Filme oder Serien empfehlen, die Sie im Kino oder auf dem Bildschirm zu Hause einmal anschauen sollten. Dabei möchte ich den Blick auf eher Ungewöhnliches lenken. Kompakt Zeitung Frisch als Mediabooks, also DVD und Blu-ray in einem Set, sind zwei kleine Klassiker des italienischen Horrorkinos der 60er Jahre mit der Genre-Ikone Barbara Steele erschienen. Beide waren bisher im deutschen Sprachraum nicht zu bekommen. Jetzt wurden sogar relativ anständige Synchronfassungen angefertigt, die es ermöglichen, den Filmen auch ohne englische oder italienische Sprachkenntnisse zu folgen. Leider wurde auf Untertitel verzichtet, was ich ein wenig schade finde, aber irgendwas ist ja immer. Die Bildqualität ist in beiden Filmen ordentlich, der Ton kann sich hören lassen. „She-Beast – Rückkehr des Grauens“ (1966) kannte ich bisher nur aus der Literatur. Regisseur Michael Reeves wurde mit dem Nachfolgefilm „Der Hexenjäger“ bekannt. Hier versucht er sich wenig erfolgreich an einer unausgegorenen Mischung aus Horror und Komik. Der bessere Film ist auf jeden Fall Antonio Margheritis „Der Todesfluch der brennenden Hexe“ (1965), dessen Originaltitel wörtlich übersetzt eigentlich „Die langen Haare des Todes“ bedeutet. Sehr atmosphärisches Schwarzweißkino wird hier geboten mit der hübsch erzählten Geschichte um eine Tote, die sich an den Mördern einer vermeintlichen Hexe rächt. Die schwarzweißen Horrorfilme von Margheriti sind eigentlich alle gelungen. Dieser spielt sehr weit vorne mit und ist unbedingt sehenswert. Im Kino können Sie im Moritzhof einen wundervollen neuen Film von Stephen Frears sehen. In „The Lost King“ geht es um die leicht gestresste Philippa, welche von der stets zauberhaften Sally Hawkins gespielt wird. Die Verfilmung einer wahren Geschichte erzählt davon, wie es einer Frau, die eben nicht Archäologie studiert hat, gelingt, dank ihrer Hartnäckigkeit die Überreste von Richard III. zu finden. Das ist schön und warmherzig erzählt, ein Film für trübe Herbsttage. Seite 14, Kompakt Zeitung Nr. 242

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